Zum Tode von Bischof em. Dr. Josef Homeyer

Nachricht 30. März 2010

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers trauert mit den katholischen Brüdern und Schwestern im Bistum Hildesheim um Bischof em. Dr. Josef Homeyer.



"Wir sind sehr dankbar für das hervorragende ökumenische Miteinander, das Bischof Homeyer ermöglicht hat", sagt Bischofsvikar Hans-Hermann Jantzen. "Ein Höhepunkt unserer Zusammenarbeit war der ökumenische Christuspavillon auf der EXPO 2000. Dort konnten wir einen christlich-spirituellen Akzent setzen, der viele Menschen berührt hat!"



"Einen gesellschaftlichen Akzent konnten wir mit dem gemeinsamen Sozialwort 'Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit' setzen. Bischof Homeyer war für uns immer ein sehr wichtiger und stets geschätzter Gesprächspartner für die Anliegen der Ökumene und die gesellschaftliche Zeitansage", so Jantzen. "Wir gedenken seiner im Gebet."



Landessuperintendent Eckhard Gorka (Hildesheim) sagt: "Bischof Homeyer hat sich in den mehr als zwei Jahrzehnten seiner Tätigkeit und darüber hinaus in der Zeit seines Ruhestandes in sehr beeindruckender Weise und mit dem Evangelium in der Hand den Menschen zugewandt. Er hat den Dialog mit den orthodoxen Kirchen, den Kirchen aus der Reformation und mit Jugendlichen namentlich in Osteuropa gefördert. Durch seine Liebe zu Christus und zum Gottesdienst, seine Reisen, seinen Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Versöhnung zwischen den Völkern und Religionen hat er den wesentlichen Beitrag des christlichen Glaubens als Hoffnung für die Welt dargestellt und durch seine Biografie und Verkündigung selbst verkörpert."





Hannover, 30.3.2010

Pressestelle der Landeskirche

Dr. Johannes Neukirch

Pressesprecher