Valentinstag: Pastor will Verliebte segnen / Gottesdienst für Liebende / „Faire“ Blumen schenken

Nachricht 10. Februar 2010

Aurich (epd). Der Auricher Pastor Heinfried König will am Valentinstag, dem 14. Februar Verliebte segnen. In dem Gottesdienst ab 10 Uhr in der evangelisch-lutherischen Lambertikirche wolle er an den christlichen Ursprung des Valentinstages erinnern, teilte König am Dienstag mit. Der Legende nach hat Bischof Valentin in der italienischen Stadt Terni im dritten Jahrhundert frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Auch wenn der Tag heute seine Wurzeln im Kommerz habe, sei es nicht verwerflich, sich als Zeichen der Liebe an diesem Tag Blumen zu schenken, so der Pastor.



epd lnb jön mir / 10.2.2010

Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen




++++ +++



Gottesdienst für Liebende zum Valentinstag



Hildesheim (epd). Den Valentinstag feiert der Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt in diesem Jahr wieder mit einem speziellen Gottesdienst für Liebende. "Liebe, Beziehungen, Zweisamkeit: Kaum etwas anderes beschäftigt die Menschen so sehr", heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Gemeinsam mit der evangelischen Ehe-, Familien- und Lebensberatung lädt der Kirchenkreis deshalb zum zweiten Mal zu einem "Paargottesdienst" an diesem Sonnabend um 18 Uhr in die Hildesheimer Lambertikirche ein.



Der Abend mit dem Motto "In der Liebe bleiben" wendet sich vor allem an Paare, die schon lange zusammen sind und noch länger zusammen bleiben möchten. Damit sollten nicht nur Ehepartner angesprochen werden, sondern auch alle anderen Liebenden einschließlich gleichgeschlechtlicher Paare. Pastorin Nora Steen und Pastor Ralph-Ruprecht Bartels wollen mit einer Dialog-Predigt in das "Hohelied der Liebe" aus der Bibel einführen. Die gemeinsame Fragestellung laute: "Wo ist denn der Funke, und wie kann man ihn vielleicht noch einmal neu entfachen?"



epd lnb fra mig / 10.2.2010

Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen




++++ +++



Gewerkschaft wirbt für "faire" Blumen zum Valentinstag


Braunschweig (epd). Die für Floristen zuständige Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hat anlässlich des "Valentinstages" am 14. Februar dazu aufgerufen, beim Kauf von Blumensträußen auf fair gehandelte Ware zu achten. Diese Blumen seien am Gütesiegel "Flower-Label-Program" zu erkennen. "Das FLP-Siegel bekommen nur die Blumen, die unter menschenwürdigen und umweltschonenden Bedingungen hergestellt werden", sagte am Mittwoch Andreas Nehring von der IG Bau in Braunschweig.



Nach Angaben der Gewerkschaft kommt nur jede fünfte Rose, Tulpe oder Lilie, die über den Ladentisch geht, aus heimischer Produktion. Der Rest werde vorwiegend aus Afrika und Lateinamerika importiert. Gemeinsam mit dem Handel, mit Menschenrechtsorganisationen und Kirchen habe die IG Bau das FLP-Siegel ins Leben gerufen, um Mindeststandards für die Arbeitsbedingungen festzulegen. Dabei gehe es unter anderem um Gesundheits- und Umweltschutz und um die Arbeitssicherheit. Die Betriebe müssten auf Kinder- und Zwangsarbeit verzichten und Gewerkschaften akzeptieren.



Internet: www.fairflowers.de



epd lnb lau mir / 10.2.2010

Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen