Cornelia Rundt ist erste Frau an der Spitze der Wohlfahrtspflege in Niedersachsen

Nachricht 28. Januar 2010

Hannover (epd). Cornelia Rundt hat in diesem Jahr als erste Frau den Vorsitz der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen übernommen. Rundt vom Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen trete damit die turnusgemäße Nachfolge von Caritas-Direktor Hans-Jürgen Marcus an, teilte der Paritätische am Donnerstag in Hannover mit. In der Landesarbeitsgemeinschaft sind die sechs niedersächsischen Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossen.



Gemeinsam repräsentieren das Diakonisches Werk, der Paritätische, die Caritas, das Deutsche Rotes Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt und die Jüdische Wohlfahrt rund 6.000 soziale Einrichtungen und Beratungsstellen. Dort engagierten sich mehr als 220.000 hauptamtlich Beschäftigte und mehr als 500.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, hieß es.



In diesem Jahr bilde das Thema Pflege den Schwerpunkt der Arbeit, sagte Rundt. Unter anderem gebe es dazu die gemeinsame Imagekampagne "Für soziale Berufe 2010". Die neue Vorsitzende forderte höhere Löhne und mehr Wertschätzung für Pflegeberufe. Kampagnen allein könnten den Mangel an Fachkräften nicht beheben. Dafür müssten sich die Rahmenbedingungen ändern.


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