Landessuperintendent Jantzen: Weihnachtsbotschaft bietet Orientierung

Nachricht 25. Dezember 2009

Lüneburg (epd). Der Lüneburger Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen hat dazu aufgerufen, bei allen Erwartungen an die Weihnachtstage nicht den Kern des Festes zu vergessen. "Das, was Gott uns zu sagen hat, was er uns schenken will, ist kein theoretisches Gedankengebäude, keine komplizierte Theologie; auch nicht nur ein schönes Gefühl, nicht nur Tannenduft und Kindheitserinnerungen", sagte der Regionalbischof in der Christvesper in der Lüneburger St. Johanniskirche. "Wer Weihnachten feiert, kommt an Jesus nicht vorbei."

Die Botschaft, dass Gott mit der Geburt des Jesuskindes in die Welt gekommen sei, lasse sich geografisch verorten und sei geschichtlich verankert, sagte Jantzen. Jesus habe Menschen ermutigt und ihnen Selbstwertgefühl gegeben. Seine Geschichte sei ein Fundament des Glaubens und zugleich voller Verheißungen.



Sie biete Orientierung und helfe dabei, Verantwortung für einander und für die Schöpfung zu übernehmen, sagte der Regionalbischof des Kirchensprengels Lüneburg. Menschen könnten Mut fassen und für mehr Gerechtigkeit in ihrem Umfeld sorgen, in der Familie ebenso wie im Betrieb oder der Sozialpolitik. "Die Menschlichkeit Gottes, zu Weihnachten in einem Kind erschienen, regt zu Fortsetzungsgeschichten
an."

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epd lnb mir mil / 24.12.2009

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