Im Konflikt um Worpsweder Kirchenvorstand keine Lösung in Sicht

Nachricht 22. Dezember 2009

Worpswede/Kr. Osterholz (epd). Im Konflikt um den evangelischen Kirchenvorstand in Worpswede bei Bremen ist noch keine Lösung in Sicht. Die Gespräche gingen weiter, sagte nach einem vermittelnden Besuch in Worpswede der Lüneburger Landessuperintendent Hans-Hermann Jantzen am Dienstag dem epd. Der Vorsitzende des regionalen Kirchenkreistages, Eckart Richter, hatte kürzlich beantragt, den Kirchenvorstand aufzulösen und Ortspastor Ewald Dubbert "mangels gedeihlichen Wirkens" zu versetzen. 

Das Landeskirchenamt prüfe den Antrag, sagte Jantzen. Der Lüneburger Regionalbischof ergänzte, er stehe weiter für vermittelnde Gespräche zur Verfügung.

Richter kritisiert in seinem Auflösungs-Antrag, Vorstand und Pastor beschädigten das Ansehen der Kirche und die Glaubwürdigkeit kirchlicher Dienste nachhaltig. So mobbten sie Mitarbeiter und verweigerten die Kooperation mit anderen Gemeinden sowie mit leitenden Gremien auf Kirchenkreisebene. Pastor Dubbert wollte sich mit Verweis auf das schwebende Verfahren zu den Vorwürfen nicht äußern.

epd lnb sel mir/22.12.2009
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