Buchvorstellung „Ich lebe gern – Bekenntnisse eines Menschen mit einer schweren Behinderung“

Nachricht 25. November 2009

Am Rande der Landessynode wurde am Mittwoch, 25. November, Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann und dem Direktor des Diakonischen Werkes, Dr. Christoph Künkel, das Buch „Ich lebe gern – Bekenntnisse eines Menschen mit einer schweren Behinderung“ überreicht. In diesen Texten aus den letzten Jahren berichtet Jürgen Knop, im vergangenen Jahr im Alter von 71 Jahren verstorbener Bewohner im Annastift Hannover, seine eindrücklichen Erfahrungen.

Lange Zeit galt er als geistig behindert, da er starker Spastiker und sprachbehindert war. Mit Hilfe einer Schreibmaschine, später mit dem PC, hat er gelernt, sich auszudrücken und bewegende Texte über das Leben als Schwerstbehinderter zu schreiben.

So hinterließ er mehrere Bücher und hunderte von Radioandachten für den NDR, die eine starke Resonanz hervorriefen.

Das Buch „Ich lebe gern“ beinhaltet neben fast 60 beeindruckende Kurztexte von Jürgen Knop eine Hör-CD mit Radioandachten sowie auch Texte über den Autor selbst. Im Geleitwort schreibt Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann:
„Ein Mensch mit einer schweren Behinderung lehrt uns, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Bescheidener, eingegrenzter, langsamer – und doch in gleicher Weise wertvoll.“

Das Buch wurde im Selbstverlag herausgegeben von der Evangelischen Radiokirche im NDR, dem Diakonischen Werk sowie der El Puente-Stiftung und ist für 6,- Euro zzgl. Porto und Verpackung zu bestellen: dlc@annastift.de.

Pressestelle der Landeskirche
Hannover, 25.11.2009