Oldenburger Kirche hält zunächst an "Evangelischer Zeitung" fest

Nachricht 21. November 2009

Rastede/Kr. Ammerland (epd). Die oldenburgische Kirche hält zunächst an der in Hannover erscheinenden "Evangelischen Zeitung" fest. Die im ammerländischen Rastede tagende Synode beschloss am Freitagabend, die christliche Wochenzeitung für ein weiteres halbes Jahr mit 22.500 Euro zu unterstützen. Eine vom Vorsitzenden des Öffentlichkeitsausschusses, Rüdiger Schaarschmidt, vorgelegte "Musterzeitung" des Oldenburger Isensee-Verlags mit dem Titel "Evangelisch in Oldenburg" konnte sich bei den Synodalen nicht durchsetzen.



Die Entscheidung über eine eigene Zeitung der oldenburgischen Kirche mit dem Titel "Evangelisch in Oldenburg" verschoben die Synodalen bis zur Besetzung der neu eingerichteten Stabsstelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Der neue Stelleninhaber solle eigene Vorstellungen zur Konzeption und Gestaltung eines kirchlichen Printproduktes einbringen können. Die Stelle ist zurzeit ausgeschrieben. Nach der bisherigen Konzeption soll die neue Stabsstelle mit einer viertel Stelle für das Nachfolgeprodukt der "Evangelischen Zeitung" tätig sein.



Die Synode hatte der "Evangelischen Zeitung" bereits zum Jahresende 2008 gekündigt und den Vertrag nochmals bis zum Ende dieses Jahres verlängert. Ab Januar 2010 startet die "Evangelische Zeitung" in neuer Aufmachung. Daran beteiligt sind dann die Landeskirchen von Hannover, Braunschweig und zunächst Oldenburg, sowie als neuer Kooperationspartner die Nordelbische Kirche.



epd lnb jön mir / 21.11.2009

Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen