Fortbildung Unterrichtstag zum Thema "Gib dem Hass keine Chance - Neo-Nazis enttarnen!"

Nachricht 17. August 2009

Die rechtsextreme Szene ist vielschichtiger geworden. Längst stimmt das Image der Glatzen und Bomberjacken nicht mehr: von Kinderfesten bis zu Hausaufgabenhilfen, Mitarbeit in Elternvertretungen an Schulen und Vereinsvorständen – rechtsextreme Weltanschauung dringt von den Rändern in die Mitte der Gesellschaft vor (Friedrich-Ebert-Studie 2006). Besonders Jugendliche sind Ziel von Anwerbeversuchen Rechtsextremer durch CDs, Internetauftritte und Musikveranstaltungen. Dabei ist das Eintrittsalter in den letzten Jahren bis auf 12 Jahre gesunken!


Auch kirchliche Gruppen und Kreise sind davor nicht geschützt. Teil rechtsextremer Strategie ist es, sich besonders in kleinstädtischen und ländlichen Strukturen zu etablieren und weitere Wählerstimmen und Mandate dazu zu gewinnen. Dieser Strategie ist frühzeitig zu begegnen und entgegen zu wirken. Daher hat sich eine kleine Gruppe von Fachleuten aus Kirche und Gesellschaft zusammengesetzt und einen Praxistag für den kirchlichen Unterricht entworfen. Dieser Entwurf wurde mit Erfolg in der Praxis erprobt und wird jetzt im Rahmen einer Fortbildung für Multiplikator/innen in Kirche, Schule und Jugendarbeit angeboten.


Die Fortbildung (mit vielen Praxisimpulsen zur Durchführung und Nacharbeit sowie gottesdienstlichen Elementen) findet am Freitag, 11. September 2009, von 10:00 - 16:00 Uhr im Haus kirchlicher Dienste, Archivstr.3, 30169 Hannover statt.



Die Teilnahme-Gebühr beträgt: 30 Euro.


Anmeldung: E-Mail an friedensarbeit@kirchliche-dienste.de oder Fax an 0511-1241-941 bis spätestens 20. August 2009.