Mehr als 35.000 Besucher in Hannovers "Garten-Eden-Kirche"

Nachricht 13. August 2009

Hannover (epd). Mehr als 35.000 Menschen haben bisher die "Garten-Eden-Kirche" des evangelischen Sprengels Hannover besucht. Bei dem Projekt war die neugotische Christuskirche am Rand der Innenstadt anlässlich des Gartenjahrs der Region Hannover zu einem Paradiesgarten auf Zeit umgestaltet worden. Viele Besucher hätten den Wunsch nach einer Dokumentation in Wort und Bild geäußert, teilte Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann (Foto: links) mit. Deshalb begannen Mitarbeiter am Donnerstag mit dem Verkauf eines Ausstellungskatalogs.



Der Sprengel hatte Künstler und Landschaftsarchitekten beauftragt, zwischen den historischen Backsteinmauern Palmen, Bananenstauden und Sträucher anzupflanzen, um die Kirche aus dem Jahr 1859 in ein Paradies zu verwandeln. Insgesamt wurden 50 hohe und 1.000 niedrige Pflanzen verwendet. In der Mitte lädt ein von Lichtspielen beleuchteter begehbarer Kokon aus Gaze-Gewebe mit einem Brunnen und einem Olivenbaum als "Baum des Lebens" zu Gebet und Meditation ein.



Der 32 Seiten starke Katalog enthält den Angaben zufolge auch zahlreiche Fotos aus der Aufbauphase. Hinzu kommen Texte aus Kirche, Kunst, Landschaftsarchitektur und Politik sowie Äußerungen aus dem Gästebuch. Die Dokumentation ist in einer Auflage von 2.000 Exemplaren erschienen und kann für 8 Euro in der Christuskirche erworben werden. Zahlreiche Vorträge, Aktionen und Konzerte ergänzen die Ausstellung. Die Kirche ist bis zum 4. Oktober täglich außer montags von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

www.sprengel-hannover.de

www.gartenregion-hannover.de


epd lnb mig mil / 13.8.2009

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