Hannover gedenkt Atombomben-Opfer von Hiroshima

Nachricht 05. August 2009

Hannover (epd). Kirche und Stadt erinnern mit einem Friedenstag an diesem Donnerstag (6. August) in Hannover an die Opfer des Atombombenabwurfs in Hiroshima vor 64 Jahren. Hannover ist seit 1983 Partnerstadt des japanischen Hiroshima. Nach Ansprachen um 8 Uhr sollen in der Ruine der Aegidienkirche die Friedensglocken schlagen, zeitgleich werde die Schwesterglocke in der Partnerstadt erklingen, teilte der Stadtkirchenverband am Dienstag mit. Die Aegidienkirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.



An der Gestaltung der Gedenkfeier sind zahlreiche Religionen beteiligt. Redner sind den Angaben zufolge stellvertretende evangelische Stadtsuperintendent Thomas Höflich und Bürgermeister Bernd Strauch. Außerdem sind eine Trauer-Teezeremonie und ab 9 Uhr stündlich wiederkehrende Gebete und Meditationen geplant, die von der Friedensglocke angekündigt werden.



Am 6. und 9. August 1945 warfen die USA Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki ab. Infolge dieser Angriffe kamen bis heute 350.000 Menschen ums Leben. In der Ruine der Aegidienkirche erinnert seit dem Kirchentag 2005 eine Basaltstele an den Atomangriff.




epd lnb now mir / 4.8.2009

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