Landesbischöfin gratuliert früherem Bischof Homeyer zum 80. Geburtstag

Nachricht 30. Juli 2009

Hildesheim/ Hannover (epd). Der frühere Hildesheimer katholische Bischof Josef Homeyer wird am Sonnabend (1. August) 80 Jahre alt. In einer vorab veröffentlichten Gratulation überbringt die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann ihre herzlichen Glückwünsche. Sie freue sich immer wieder, Homeyer in ökumenischer Verbundenheit zu begegnen und denke sehr gern an die Jahre des gemeinsamen Wirkens zurück.



Homeyer, der als maßgeblicher Mitautor des Sozialworts der Kirchen gilt, ist seit fünf Jahren im Ruhestand und lebt nach Angaben des Bistums in Hildesheim. Käßmann schreibt weiter, ihr sei besonders die EXPO 2000 in Hannover in Erinnerung: "Im Christuspavillon konnten wir durch schlichte Stundengebete mitten in der Welt der Ökonomisierung und Globalisierung einen Akzent setzen für christlichen Glauben, Spiritualität, Tiefgang und Tradition." Das habe viele Menschen langfristig berührt.


Homeyer stammt aus Westfalen und stand fast 21 Jahre an der Spitze des Bistums Hildesheim mit rund 660.000 Katholiken. Er war Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen in der Europäischen Union und arbeitete in weiteren internationalen und ökumenischen Gremien mit. In der Deutschen Bischofskonferenz führte er den Vorsitz in der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen.


Im September 2004 wurde der promovierte Theologe für seine Verdienste mit der Niedersächsischen Landesmedaille ausgezeichnet. Im Juni 2005 erhielt er die Ehrenbürgerwürde der Stadt Hildesheim. Für seine Bemühungen um eine Aussöhnung mit Polen und ein erweitertes Europa bekam Homeyer vor vier Jahren den Göttinger Edith-Stein-Preis 2005. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt alle zwei Jahre Personen oder Einrichtungen, die sich in Gesellschaft und Politik besonders engagiert haben.




epd lnb mil mir / 29.7.2009

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