Friedrich Selter wird neuer Superintendent im Kirchenkreis Göttingen

Nachricht 15. Mai 2009

Wie der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Göttingen mitteilt, ist in der Kirchenkreistagssitzung am heutigen Donnerstag Friedrich Selter aus Wuppertal im ersten Wahlgang zum neuen Superintendenten des Kirchenkreises Göttingen gewählt worden. Nachdem Selter am 19. April 2009 seine Aufstellungspredigt im Gottesdienst in der St. Johanniskirche gehalten hatte, fand heute eine abschließende Befragung durch den Kirchenkreistag, dem beschlussfassenden Gremium statt, bevor über die Besetzung des Amtes abgestimmt wurde. Zu den ersten Gratulanten gehörte, neben den Kirchenkreistagsmitgliedern auch der zweite Kandidat Jörg Hagen aus Osnabrück, der Selter Gottes Segen und Kraft für sein neues Amt wünschte, heißt es in der Mitteilung.

Pfarrer Friedrich Selter ist seit 1992 Pfarrer in der Evangelischen Kirchegemeinde Elberfeld-Nord in Wuppertal. Der 46-Jährige studierte in Wuppertal und Göttingen Theologie und absolvierte sein Vikariat in der Reformierten Kirche in Göttingen. Neben der Gemeinde hat er viel Erfahrung in Leitungsfunktionen gesammelt. Als langjähriges Mitglied des Kirchenkreisvorstandes war er zweiter stellvertretender Superintendent. In dieser Funktion hat er die kreiskirchliche Jugendarbeit mitgestaltet, den Aufbau der City-Kirche begleitet und die Strukturen für die kreiskirchliche Krankenhausseelsorge neu geordnet. Außerdem ist er an der Fusion der beiden früheren Kirchenkreise Barmen und Elberfeld beteiligt gewesen und hat als Mitglied im Kuratorium der Diakonie Elberfeld mitgewirkt. Selter ist heute Beauftragter für den Konfirmandenunterricht im Kirchenkreis, arbeitet im Referat für Kultur und Musik mit und ist seit 13 Jahren Notfallseelsorger. Der künftige Superintendent ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren.

Landessuperintendent Eckhard Gorka überbrachte nach der Kirchenkreistagssitzung persönlich dem künftigen Superintendenten die besten Wünsche und dankte auch dem Mitbewerber aus Osnabrück, für die Bereitschaft sich dem Wahlverfahren zu stellen. Sein Dank richtete sich auch an alle, die diese Wahl durch die Tätigkeit im Wahlvorstand ermöglicht haben. Gorka dankte auch allen, die in der Vakanzzeit ephorale Aufgaben übernommen haben, anfangs Pastor Gert Liebenehm-Degenhard und später Marc Wischnowsky, die jeweils zusammen mit der weiteren Kollegin im Stellvertretungsamt Dagmar Henze den Kirchenkreis geleitet haben und noch bis zum voraussichtlichen Dienstantritt des neuen Superintendenten im August zusammen mit dem Kirchenkreisvorstand die Leitungsaufgaben wahrnehmen.

Bernd Ranke
Informations- und Pressestelle
im Sprengel Hildesheim-Göttingen
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