Christlicher Auferstehungsweg wird im Freizeitpark ausgestellt

Nachricht 09. April 2009

Soltau (epd). Das christliche Kunstprojekt "Auferstehungsweg" ist noch bis zum 1. Juni im Heide-Park in Soltau zu sehen. Die Ausstellung knüpfe mit 13 Bildtafeln an die Tradition der Pilger- und Kreuzwege an, sagte ein Sprecher des größten Freizeitparks in Norddeutschland am Donnerstag dem epd. "Als eine Art Besinnungsweg mitten im fröhlichen Trubel soll der Weg Punkte zum Ausruhen und Innehalten anbieten." Der im vergangenen Jahr verstorbene Künstler Werner Steinbrecher aus Allenbostel bei Uelzen stellt in seinen Bildern die Ostergeschichte in den Mittelpunkt. Texte berichten von der Auferstehung Jesu von den Toten.

Steinbrechers Bilder sind auch an einem rund vier Kilometer langen Wanderweg fest installiert. Zwischen der Feldsteinkirche in Hanstedt I und dem Kloster in Ebstorf bei Uelzen können Wanderer seit März 2005 den Auferstehungsweg begehen. In Soltau werden Reproduktionen gezeigt, die als Wanderausstellung ausgeliehen werden. Im Freizeitpark ist die Ausstellung im Eingangsbereich zu sehen. Die evangelische Diakonin Anke Rieper bietet auf Anfrage Führungen an. Am Ostersonntag und Ostermontag plant Rieper zudem vier Mal täglich "fröhliche Kurzandachten" in der historischen Heidenhofkapelle auf dem Gelände des Heide-Parks.

Die 26-jährige Diakonin Rieper gestaltet seit Dezember in dem Freizeitpark, den angeschlossenen Hotels und der Ferienanlage unter dem Motto "Halleluja - Kirche im Park" Angebote für Besucher. Für das in Norddeutschland einmalige Projekt kooperieren der Heidepark und der evangelische Kirchenkreis Soltau. Die Diakonin wird zur Hälfte vom Heidepark und zur Hälfte aus Mitteln des Kirchenkreises sowie über fünf Jahre aus einem Innovationsfonds der hannoverschen Landeskirche bezahlt.

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