Kongress christlicher Führungskräfte

Nachricht 26. Februar 2009

Vom 26. bis 28. Februar findet in Düsseldorf der Kongress christlicher Führungskräfte statt. Pastor Peer-Detlev Schladebusch, Industriepastor der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, hat ein seelsorgerliches Angebot für die 3.000 Teilnehmer entwickelt. 28 erfahrene Seelsorgerinnen und Seelsorger, Berater und Coaches haben sich ehrenamtlich zur Verfügung gestellt, um mit Teilnehmenden unter vier Augen neue Perspektiven zu entwickeln, Sichtweisen zu überdenken oder Lasten vor Gott abzugeben. Beim letzten Kongress 2007 in Leipzig waren vier Seelsorger im Einsatz. Das Angebot kam so gut an, dass sich der Vorstand der Großveranstaltung entschieden hat, es auszuweiten.

Kostenfreies 45-Minuten-Gespräch Anhand ausliegender Profile der Seelsorgerinnen und Seelsorger wird es möglich sein, sich sein passendes Gegenüber auszuwählen. Daraus wird deutlich, woher ein Seelsorgender kommt, welche Schwerpunkte er bietet und in welcher Gemeinde er beheimatet ist - in einer evangelischen Landeskirche, einer Freikirche oder der römisch-katholischen Kirche. An einem Seelsorge-Infostand kann man sich einen kostenfreien 45-Minuten-Termin für ein Gespräch unter vier Augen geben lassen. Mit der Bestätigung des Termins bekommt man immer ein kleines Signet ausgehändigt, das auch neben dem Termin vermerkt wird: So steht es jedem frei, anonym zu bleiben. Neben Deutsch sprechen einige Seelsorgende auch Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Schwedisch oder Ungarisch.

In Krisenzeiten zeigt sich, ob meine Kraftquellen echt sind Pastor Schladebusch, der als Industriepastor hauptamtlich Top-Führungskräfte berät und trainiert, ist davon überzeugt, dass Gestaltungskraft und Vollmacht einer Führungskraft von deren persönlicher Beziehung zu Gott abhängen: „Gerade in Krisenzeiten zeigt es sich, ob meine Kraftquellen sich als echt erweisen oder versiegen. Alle Führungskräfte der Bibel sind durch handfeste Krisen gegangen. Immer wenn Sie die Nähe Gottes suchten, sind sie gestärkt und mit größerer Vollmacht daraus hervorgegangen. Deshalb sind wir als Christen verpflichtet, einander immer wieder den Weg zur Quelle zu zeigen. Dann können wir tatsächlich mit Werten in Führung gehen. Wir bekommen und geben Orientierung und sehen unsere Mitmenschen mit Gottes Augen. Wir können Verantwortung übernehmen und – wo es nötig ist - in einer orientierungslosen Welt gegen den Strom schwimmen.“

"Ermutigung, Inspiration und Orientierung in schwierigen Zeiten“, erhofft sich der Vorsitzende des Kongresses, Horst Marquardt, von der Veranstaltung. Der überkonfessionelle Kongress, der nach Fellbach (1999), Kassel (2001), Hannover (2003), Nürnberg (2005) und Leipzig (2007) bereits zum sechsten Mal stattfindet, wird getragen von einer breiten Allianz aus Unternehmerverbänden, landes- und freikirchlichen sowie anderen christlichen Organisationen. Veranstalter sind die Evangelische Nachrichtenagentur idea in Zusammenarbeit mit der Firma tempus-Zeitplansysteme.

Weiter Informationen finden Sie im Internet unter www.christlicher-kongress.de