Posaunenchöre spielen in mehr als 180 Kirchen

Nachricht 30. Januar 2009

Hildesheim/Lüneburg (epd). An mehr als 180 Orten in Niedersachsen spielen am 8. Februar Posaunenchöre in den evangelischen Sonntagsgottesdiensten. Erstmals werde an diesem Tag in der hannoverschen Landeskirche die Kollekte zugunsten der Posaunenarbeit erhoben, sagte der Landesobmann der evangelischen Posaunenarbeit, Pastor Wolfgang Gerts. Neben den bisher angemeldeten 184 Chören zwischen Langeoog und Obernjesa bei Göttingen wollten aus diesem Anlass zahlreiche weitere Ensembles musizieren. Das Posaunenwerk habe rund 1.800 Bläserinnen und Bläser mit T-Shirts für ihr Engagement belohnt.



In der größten evangelischen Landeskirche in Deutschland spielen Gerts zufolge 13.000 Bläserinnen und Bläser in rund 650 Posaunenchören. Sitz des Posaunenwerks ist das Evangelische Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik im Michaeliskloster in Hildesheim. Seit 2003 unterstützt ein Förderverein die Posaunenchöre, Ende 2007 wurde eine Stiftung gegründet. Sie solle die Nachwuchsarbeit in den Chören fördern. Dazu würden Projekte für junge Posaunisten unterstützt und die Stellen der sieben hauptamtlichen Landesposaunenwarte sollten langfristig abgesichert werden, sagte der Vorsitzende des Fördervereins, Pastor Hartmut Merten aus Lüneburg.



Merten predigt am 8. Februar in einem Rundfunkgottesdienst, den NDR-Info aus Harpstedt bei Osnabrück überträgt. Musikalisch gestaltet ein Posaunenchor unter der Leitung des Osnabrücker Landesposaunenwartes Christian Fuchs die Feier.



epd-lnb mir / 30.1.2009

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