Kirchentag sucht nette Gastgeber für nette Gäste

Nachricht 30. Januar 2009

10.000 Privatquartiere in Bremen und Umgebung werden benötigt

Bremen braucht Betten. Viele Betten. 10 000, um genau zu sein. Vom 20. bis zum 24. Mai 2009 ist Zusammenrücken angesagt. Zum ersten Mal in seiner 60-jährigen Geschichte kommt der Deutsche Evangelische Kirchentag nach Bremen. 100 000 Menschen treffen sich in der Hansestadt. Sie kommen aus Deutschland und der ganzen Welt, um sich mit Fragen des Zeitgeschehens und des Glaubens auseinander zu setzen, gemeinsam zu beten und zu feiern.

Die meisten Kirchentagsteilnehmer übernachten in Schulen. 10 000 Gäste, zumeist ältere Menschen, einige Familien mit Kindern und Teilnehmer mit Behinderung benötigen allerdings ein kostenloses Privatquartier. Deshalb hofft der Deutsche Evangelische Kirchentag auf viele gute Gastgeber in der Region. Schirmherr der Privatquartierkampagne unter dem Motto „Platz für Gäste?“ ist Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen.

Die Ansprüche der Kirchentagsbesucher an die Unterbringung sind nicht hoch: Ein Bett, ein Sofa oder eine Liege und ein einfaches Frühstück genügen. Tagsüber und abends sind die Gäste auf dem Kirchentag unterwegs. Die Gastgeber brauchen sich also nicht ständig um ihren Besuch zu kümmern. Dennoch sind die Privatunterkünfte für die Teilnehmer eine gute Möglichkeit, einen persönlichen Bezug zur Kirchentagsstadt und zur Region zu gewinnen. So sind bei vergangenen Kirchentagen oft bleibende Freundschaften zwischen den Gastgebern und ihren Gästen entstanden.

Der Kirchentag verspricht: Es kommen vertrauenswürdige und nette Leute, die als Teilnehmer mit ihrem Namen und ihrer Adresse registriert sind. Damit niemand mit seinem Besuch überfordert ist, wird bei der Anmeldung zudem genau abgefragt, ob der jeweilige Bettenspender zum Beispiel einen Menschen mit Behinderung aufnehmen kann, oder einen ausländischen Kirchentagsteilnehmer, der nicht vier, sondern sechs Nächte bleibt.

Wer einen oder mehrere Kirchentagsgäste beherbergen kann, sollte sich entweder an das Gemeindebüro seiner Kirchengemeinde wenden, eine Privatquartier-Meldekarte ausfüllen, die an vielen Orten in der Region ausliegt, die „Schlummernummer“ in der Kirchentags-Geschäftsstelle in Bremen anrufen (Telefon 0421 / 43 483 200) oder sich online unter www.kirchentag.de
melden.


30.1.2009