Kirchentag sucht 4500 ehrenamtliche Helfer

Nachricht 23. Januar 2009

Freiwillige können sich bis zum 2. März anmelden

Bremen. Sie geben Essen aus, betreuen Kirchentagsteilnehmer mit Handicap, dolmetschen für ausländische Gäste oder helfen Besuchern, die auf dem "Markt der Möglichkeiten" den Überblick verloren haben: Kein Kirchentag ist ohne ehrenamtliche Helfer denkbar. Rund 4500 sind es jedes Mal - und so viele Freiwillige werden auch beim 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag gebraucht, der vom 20. bis zum 24.Mai in Bremen gefeiert wird. Zu dem Großereignis werden 100.000 Teilnehmer erwartet.

Kirchentagshelfer sind in den verschiedensten Bereichen im Einsatz. So helfen sie zum Beispiel bei Auf- und Abbauarbeiten, übernehmen Fahrdienste, geben an Infoständen Auskunft oder tragen als Ordner zum reibungslosen Ablauf der einzelnen Veranstaltungen bei. Im Laufe der vergangenen Kirchentage ist eine gewachsene Helferkultur entstanden. Die Helfer, die zum harten Kern gehören, so genannte HaKas, nehmen sogar mehrere Wochen Urlaub, um das Großereignis von den Vorbereitungen bis zum Abbau zu begleiten.

Da bei vielen Aufgaben Ortskenntnisse erforderlich sind, werden mindestens 500 Helfer aus der Kirchentagsregion gebraucht, die dann auch in ihren eigenen vier Wänden übernachten. Alle anderen Helfer, die aus dem ganzen Bundesgebiet anreisen, bringen Schlafsack und Isomatte mit und übernachten in Schulen, die während des Kirchentags zu Gemeinschaftsquartieren umfunktioniert werden. Bezahlt werden kann die Arbeit zwar nicht, aber die Helfer werden kostenlos verpflegt und haben freie Fahrt im ÖPNV. Darüber hinaus haben sie bei allen Kirchentagsveranstaltungen freien Eintritt. Ein Angebot, von dem viele Helfer Gebrauch machen, denn bei sechs bis acht Stunden Helfereinsatz bleibt ihnen noch Zeit, um mitzufeiern, zu diskutieren und den Kirchentag abseits der Arbeit zu erleben.

Wer mithelfen möchte, sollte mindestens 18 Jahre alt sein und kann sich bis zum 2. März per E-Mail an helfer@kirchentag.de wenden oder sich unter der Telefonnummer 0421 / 434 83 -137 melden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.helfen2009.de

23. Januar 2009
32. Deutscher Evangelischer Kirchentag, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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