Diakoniedirektor Christoph Künkel eingeführt

Nachricht 10. Januar 2009

In einem Gottesdienst hat Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann Dr. Christoph Künkel in sein Amt als Direktor des Diakonischen Werkes der Landeskirche Hannovers eingeführt. Vor rund 200 Gästen aus Kirche, Politik und Gesellschaft sprach die Bischöfin davon, dass Diakonie das "Markenzeichen der Kirche" sei und das Gebot der Nächstenliebe praktisch umsetze. In zahlreichen diakonischen Einrichtungen spüre sie, wie ernst die Mitarbeitenden diesen Auftrag nehmen. In ihrer Ansprache würdigte die Landesbischöfin die Arbeit des scheidenden Diakonie-Direktors, Manfred Schwetje. Er habe durch seine dreijährige Tätigkeit im Landesverband "entscheidend dazu beigetragen, das Diakonische Werk zukunftsfähig zu machen".

Der Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland, Klaus-Dieter Kottnik, sagte in dem anschließenden Empfang, dass auf den Umbau des Diakonischen Werkes zu einem unternehmerischen Verband "mit großer Aufmerksamkeit im ganzen Bundesgebiet geschaut wird." Schwetjes "beherztes Handeln beim Thema Gewalt in Heimen im Nachkriegsdeutschland mit einer Hotline für Betroffene" habe bundesweit Beachtung gefunden.

Kottnik verwies darauf, dass die Überführung des Diakoniedezernates des Landeskirchenamtes in das Diakonische Werk der Landeskirche "ein Garant für einen Schulterschluss zwischen Diakonie und Kirche" sei. Das Diakonische Werk der Landeskirche Hannovers gehöre zu den größten Werken in Deutschland, das besonders wahrgenommen werde.

Bürgermeister Bernd Strauch überbrachte die Glückwünsche der Landeshauptstadt Hannover. Er appellierte, dass gerade angesichts der drohenden Wirtschaftskrise Kirchen, Politik und Gesellschaft zusammenstehen müssen, um Härten für die Menschen abzufedern.

Bernd Prigge
Pressesprecher des Diakonischen Werkes
der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

www.diakonie-hannovers.de

9.1.2009