Ausstellungsprojekt „TODSÜNDEN“

Nachricht 15. November 2008

Der Kunstverein hub:kunst.diskurs veranstaltet vom 14.11.08 bis zum 11.1.09 an 11 Standorten in Hannover das Ausstellungsprojekt „TODSÜNDEN“. Die evangelische wie die katholische Kirche sind als Gastgeber der unterschiedlichen künstlerischen Installationen beteiligt.

Im Zentrum des Projektes stehen zeitgenössische künstlerische Umsetzungen von Perspektiven auf die Todsünden, ihre historische Entwicklung, vor allem jedoch die heutige Bedeutung für Glaube, Weltanschauung, Moral, Gesellschaft und Individuum. Dieses Projekt ist die erste Ausstellung des neu gegründeten Kunstvereins

Der Amtsbereich Mitte/Öffentlichkeitsarbeit und das Haus kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers haben die Herausforderung angenommen, sich in das in sehr kurzer Zeit realisierte Ausstellungsprojekt als Gesprächspartner einzubringen und auch aktiv an dem Beiprogramm zu engagieren.

So finden jeweils am Freitag von 18:00-19:30 Uhr in der Eisfabrik Hannover, Seilerstr. 15 f, 30171 Hannover (U-Bahnhof Schlägerstr.) Diskussionsveranstaltungen statt:

28.11. „Auf Teufel komm raus! Ein Gespräch über die Aktualität der sieben Todsünden“.
Ein Diskussionsabend mit Vertretern des Kinderprojektes „Arche“ aus Hamburg, der medizinischen Hochschule Hannover, der Justizvollzugsanstalt Hannover, moderiert von der Journalistin und Theologin Anja Würzberg, NDR. Konzeption und Durchführung: Pastorin Anke Merscher-Schüler.

5.12. „Spieglein, Spieglein an der Wand….Die Todsünde Neid. Ein Abend u.a. mit Pastor Dirk Stelter von der Arbeitsstelle Ökumene des Hauses kirchlicher Dienste

9.1. 2009 „Der Tod ist der Sünde Sold“. Ein Abend u.a. mit Klaus Burckhardt von der Arbeitsstelle Friedensarbeit des Hauses kirchlicher Dienste zum Thema Kirche – Frieden – Krieg und Sünde.

Kurator Thomas Kaestle hat insgesamt 14 Künstler (sieben aus Hannover und sieben aus anderen Städten) eingeladen, zu den „Todsünden“ zu arbeiten. Wichtig war es ihm, diese Arbeiten auch und besonders in und an kirchlichen Räumen zu präsentieren und hiermit in ein Gespräch zwischen Kirche und den Künsten eintreten zu lassen.

Standorte der dezentralen Ausstellung sind unter anderen die Bahnhofsmission im Hauptbahnhof, die Henriettenstiftung und die Unfallklinik der Friederikenstiftung, das Jugendpastorale Zentrum Cafe Tabor, die Herz-Jesu-Kapelle, St. Heinrich und St. Elisabeth sowie der Gartenfriedehof, das Landgericht Hannover und die Eisfabrik.

Das gesamte Veranstaltungsprogramm findet sich auf www.todsuenden.info


Ansprechpartnerin im Haus kirchlicher Dienste: Pastorin Dr. Julia Helmke www.kirchliche-dienste.de/fachgebiet-kunst_und_kultur