Diakonie diskutiert Studie "Zukunftsfähiges Deutschland"

Nachricht 16. Oktober 2008

Hannover (epd). Das Diakonische Werk der hannoverschen Landeskirche will eine Diskussion über die Wirtschafts- und Umweltpolitik in Deutschland in Gang bringen. Dazu lädt es im Oktober und November zu Veranstaltungen ein, teilte die Diakonie am Donnerstag mit. Im Mittelpunkt steht die am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt", die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) und von "Brot für die Welt" herausgegeben wurde.

Die kirchlichen Hilfswerke und Umweltschützer wollen damit eine Debatte anstoßen: Sie plädieren für einen Kurswechsel in der Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik. Klimawandel, Globalisierung und wachsende Armut erfordern neue Antworten, lautet die zentrale These. Die Autoren des Wuppertal-Instituts, die unter Federführung des Soziologen und Theologen Wolfgang Sachs die 650-Seiten-Studie erstellt haben, befürworten unter anderem eine klare Hinwendung hin zur Solarwirtschaft und zur Selbstbegrenzung beim Wirtschaftswachstum.

Zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen stellen Diakonie und "Brot für die Welt" die Studie am Dienstag um 19 Uhr im Pavillon in Hannover vor. Weitere Veranstaltungen folgen in Algermissen bei Hildesheim, in Uelzen, in Oese bei Bremervörde, in Meppen und in Hannover. Nähere Informationen gibt das Diakonische Werk unter Telefon 0511/3604-109.

Internet: www.zukunftsfähiges-deutschland.de
(epd Niedersachsen-Bremen/b2873/16.10.08)
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