Landessuperintendent geht in die Luft

Nachricht 15. September 2008

Von Lüchow zur Amtseinführung nach Stade

Lüneburg/ Lüchow/ Stade/ Uelzen. Der Zeitplan eines Landessuperintendenten ist mitunter eng. Wenn darüber hinaus zwischen zwei Terminen eine größere Entfernung liegt, gibt es, geeignetes Wetter vorausgesetzt, eigentlich nur eine Lösung: Fliegen. Das war am vergangenen Sonntag der Fall.

Zunächst stand für 10.30 Uhr ein Gottesdienst in der Lüchower St. Johanniskirche im Kalender von Hans-Hermann Jantzen. Anschließend waren im Rahmen der Visitation eine Sprechstunde für Gemeindemitglieder und noch ein Besuch beim Gemeindefest geplant. Bereits um 15 Uhr sollte indes der Gottesdienst zur Einführung des neuen Superintendenten Dr. Thomas Kück in Stade beginnen. Der Lüneburger Regionalbischof hatte den Termin kurzfristig für seinen erkrankten Kollegen Manfred Horch übernommen.

Hartmut Merten, Pressesprecher des Sprengels, hatte die Idee: Er bat seinen Vereinskameraden vom Flugsportverein Cumulus in Uelzen, Michael Maas, um Hilfe. Der sagte zu, holte Jantzen am Morgen mit seiner Privatmaschine in Lüneburg ab, flog ihn nach Lüchow-Rehbeck. Gegen 13.20 Uhr startete die viersitzige „Grumman Traveler“ erneut, schwenkte auf einen 300-Grad-Kurs ein und landete kurz nach 14 Uhr auf dem 125 Kilometer Luftlinie entfernten Flugplatz Stade.

„Es war ganz fantastisch“, zeigte sich Jantzen nach der Aktion begeistert. „Besonders schön fand ich den Flug über den Hamburger Hafen. Das war sehr beeindruckend!“ Zugleich gab die Erfahrung des Fluges dem Landessuperintendenten ein zusätzliches Stichwort für die Ansprache zur Einführung von Thomas Kück. Es gelte, den Überblick zu behalten, gab Jantzen dem neuen Superintendenten mit auf den Weg. Auch Pilot Michael Maas freute sich: „Für mich ist es immer wieder schön, am Staunen und Entdecken der Fluggäste teil zu haben.“

Pastor Hartmut Merten
Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel Lüneburg