Ross-Luttmann eröffnet landesweite "Woche der Diakonie"

Nachricht 07. September 2008

Hannover (epd). Die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) hat am Sonntagnachmittag die landesweite "Woche der Diakonie" eröffnet. Sie rief dazu auf, Menschen mit Behinderungen besser zu integrieren. "Jeder in unserer Gesellschaft hat die Pflicht, Menschen mit Behinderungen entgegen zu kommen und sie aktiv in den Alltag zu integrieren", sagte die Ministerin bei dem zentralen Eröffnungsgottesdienst in der Michaeliskirche in Ronnenberg bei Hannover.

Mit dem Gesetz zur Gleichstellung von behinderten Menschen, das seit Anfang des Jahres in Kraft ist, sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gemacht worden, sagte Ross-Luttmann. Darüber hinaus müssten nun weitere Lebensbereiche barrierefrei gestaltet und kommunikative Schranken abgebaut werden. Diese Ziele entsprächen dem Motto "Behindert. Und mitten im Leben", unter dem die Woche der Diakonie in diesem Jahr steht.

Ross-Luttmann würdigte die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Diakonie und dem Land: "Die Arbeit der Diakonie ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil unseres Sozialstaates geworden und durch ein spezifisches christliches Profil geprägt." Während der Aktionswoche gibt es in Niedersachsen rund 1.000 Gottesdienste, Diakonie-Märkte und andere Veranstaltungen in Kirchen und diakonischen Einrichtungen. Die Woche der Diakonie endet am 14. September mit regionalen Gottesdiensten.

Internet: www.woche-der-diakonie.de


(epd Niedersachsen-Bremen/b2461/05.09.08)
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