Proteste gegen Sonntagsöffnung in Duderstadt haben Erfolg

Nachricht 02. September 2008

Geschäftleute in Duderstadt beschließen Beendigung der wöchentlichen Sonntagsöffnung

Göttingen. Die massiven Proteste von Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und anderen gesellschaftlichen Gruppen haben offenbar Wirkung gezeigt: Nachdem der Rat der Stadt Duderstadt in seiner Sitzung am 7. Juli diesen Jahres eine weitere Ausweitung der Sonntagsöffnung über vier Termine im Jahr hinaus mit großer Mehrheit abgelehnt hatte, fassten die Duderstädter Geschäftsleute vor kurzem einen entsprechenden Beschluss. Wie das Eichsfelder Tageblatt in seiner Ausgabe am 30. August berichtet, habe sich die sonntägliche Öffnung einzelner Läden in der Duderstädter Innenstadt „letztendlich nicht gelohnt“.
Es heißt dort weiter, dass damit eine „in der Öffentlichkeit höchst umstrittene durchgängige Sonntagsöffnung“ der Duderstädter Innenstadtgeschäfte nicht eingeführt werde.

Pastor Jens-Arne Edelmann aus Gieboldehausen, der für den evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Herzberg im Untereichsfelder Bündnis für den Erhalt des Sonntags aktiv ist, freut sich über den Erfolg der Protest. Der Theologe hofft, dass weitere Städte in der Hannoverschen Landeskirche diesem Beispiel folgen werden. Für Aufsehen hatte eine Menschenkette gesorgt, die am 15. Juni vom Kirchenkreis Herzberg zusammen mit der Katholischen Kirche, mit Gewerkschaften, einzelnen Parteien u. weiteren kirchlichen Gruppen in der Fußgängerzone von Duderstadt organisiert worden war.

Nähere Auskunft gibt Pastor Jens-Arne Edelmann (Fon 05528-770 oder
KG.Gieboldehausen@evlka.de)

Göttingen, 01. September 2008
Informations- und Pressestelle im Sprengel Hildesheim-Göttingen
Bernd Ranke