Krebs-OP bei Landessuperintendent Horch gut verlaufen

Nachricht 26. August 2008

Stade (epd). Der Stader evangelische Landessuperintendent Manfred Horch
(60) hat seine Krebsoperation im Universitätskrankenhaus von Hamburg-Eppendorf gut überstanden. Der mehrstündige Eingriff am Montag sei gut verlaufen, sagte die Sprecherin der hannoverschen Landeskirche im Sprengel Stade, Sonja Domröse, am Dienstag dem epd. Horch gehe es den Umständen entsprechend gut. Die Ärzte rechneten damit, dass er zwischen zehn Tagen und drei Wochen im Krankenhaus bleiben müsse.

Ob sich an die Operation eine Chemotherapie anschließe, sei noch nicht entschieden, ergänzte Domröse. "Das müssen Laboruntersuchungen zeigen." Voraussichtlich in den nächsten zwei bis drei Monaten werde er seinen Dienst als Regionalbischof im Sprengel ruhen lassen. Horch leitet seit November 2001 den Sprengel Stade, der mit rund 590.000 evangelischen Christen in elf Kirchenkreisen zu den sechs Bezirken der hannoverschen Landeskirche gehört.

Die Landessuperintendenten in Lüneburg und Osnabrück, Hans-Hermann Jantzen und Burghard Krause, sollen ihn zusammen mit dem Buxtehuder Superintendenten Helmut Blanke vertreten. Manfred Horch ist in Bredstedt im Kreis Husum geboren und in der Nähe von Freiburg im Breisgau aufgewachsen. Dort lernte und arbeitete er als Zahntechniker.

Theologie studierte Horch an der Theologischen Akademie Hermannsburg/Celle, die auf dem zweiten Bildungsweg ins Pfarramt führte. Seine erste Pastorenstelle trat er in Fredenbeck bei Stade an. Vor seiner Berufung zum Landessuperintendenten war er mehr als zehn Jahre Superintendent des Kirchenkreises Norden in Ostfriesland. Der leitende Theologe ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

(epd Niedersachsen-Bremen/b2321/26.08.08)
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