Orgelstiftung bei Konzert der "Prinzen" vorgestellt

Nachricht 23. August 2008

Weimar/Hannover (epd). Bei einem Konzert der Popgruppe "Die Prinzen" am Sonnabend im thüringischen Oßmannstedt bei Weimar ist eine neue Stiftung zur Rettung von historischen Kirchenorgeln vorgestellt worden. Sie gilt nach eigenen Angaben bundesweit als die erste Stiftung, die sich ausschließlich dem Erhalt von Orgeln widmet.

Vor rund 3.000 Konzertbesuchern erläuterten der Thüringer Bischof Christoph Kähler und der Geschäftsführer der in Hannover ansässigen Stiftung, Thomas Begrich, das Anliegen der Stiftung O"rgelklang". Begrich ist zugleich Leiter der Finanzabteilung der Evangelischen Kirche
in Deutschland (EKD). Das Stiftungskapital beträgt seinen Angaben zufolge 1,15 Millionen Euro.

Begrich überreichte auch das erste Fördergeld in Höhe von 2.000 Euro für die Reparatur der denkmalgeschützten Orgel in Oßmannstedt. Außerdem stellten die "Prinzen" einen Teil des Erlöses ihres Konzertes für die Orgel zur Verfügung. Das 1810 von Benjamin Witzmann gebaute Instrument gilt als besonderes Zeugnis der Thüringer Orgelbaukunst.

Ziel der Stiftung "Orgelklang", die als Unterstiftung der Kirchbau-Stiftung "Kiba" gegründet wurde, ist es, restaurierte alte Kirchen besonders in ländlichen Gebieten Ostdeutschlands wieder mit kulturellem Leben zu erfüllen.

(epd Niedersachsen-Bremen/b2306/24.08.08)
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