Diakonie unterstützt die Kampagne "Rettung der Krankenhäuser"

Nachricht 15. Juli 2008

Berlin. Das Diakonische Werk der EKD und der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) unterstützen die Kampagne "Rettung der Krankenhäuser". Diese wird von einem Aktionsbündnis getragen, das aus der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Bundesärztekammer, dem Deutschen Pflegerat, dem Deutschen Städtetag sowie Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden besteht. Der evangelische Spitzenverband der deutschen Wohlfahrtspflege ist überzeugt, dass die bisherigen Zusagen und Versprechungen der Politik bei weitem nicht ausreichen. "Die seit 15 Jahren als Kostendämpfungspolitik schöngeredete Unterfinanzierung der Krankenhäuser hat die kirchlichen Häuser besonders hart getroffen", stellt der Präsident des Diakonischen Werkes der EKD, Klaus-Dieter Kottnik, fest.

"Die Unterfinanzierung unserer Leistungen muss sofort beendet werden", mahnt der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes, Udo Krolzik. "Äußerste Kostendisziplin und hohe Effizienz wurden nicht etwa honoriert, sondern durch immer noch härtere Budgetvorgaben beantwortet." Zudem fordert der Fachverband des Diakonischen Werkes der EKD für die Krankenhäuser einen Ausgleich für die massiven Kostensteigerungen zum Beispiel bei Personalausgaben sowie für Energie und durch Steuern und Abgaben.

Das Diakonische Werk der EKD und einer seiner größten Verbände, der DEKV, appellieren an ihre Mitglieder und angeschlossenen Träger, die Kampagne des Aktionsbündnisses "Rettung der Krankenhäuser" zu unterstützen. Für den 25. September hat das Aktionsbündnis eine Großdemonstration in Berlin angekündigt.

Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V.
Barbara-Maria Vahl, Pressesprecherin


Weitere Informationen:
www.dekv-ev.de
www.rettung-der-krankenhaeuser.de
www.diakonie.de