Kottnik: Diakonie will gut managen und politisch wirken

Nachricht 16. Mai 2008

Gifhorn (epd). Die Diakonie will ihr professionelles Management ausbauen und die Ausbildung ihrer Mitarbeiter verbessern. Das kündigte der Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Klaus-Dieter Kottnik, am Donnerstag in den Diakonischen Heimen Kästorf bei Gifhorn an. Auf allen Ebenen werde die Diakonie versuchen, gutes Management mit politischer Wirkung zu verbinden.

Es sei die Besonderheit der Freien Wohlfahrtspflege, Fachwissen und Ehrenamt sowie unternehmerisches Handeln und den Einsatz für die Schwachen in der Gesellschaft miteinander zu vereinen, sagte Kottnik. Diakonie und Caritas seien zudem durch ihren kirchlichen Auftrag geprägt.

Die Kirchengemeinden vor Ort sind nach den Worten Kottniks ein "Innovationspotenzial" für die Diakonie. Beim Aufspüren der Not spiele das Ehrenamt eine sehr wichtige Rolle. In immer mehr sozialen Arbeitsfeldern beobachte er bürgerschaftliches Engagement. Ehrenamtliche seien inzwischen unter anderem an der Seite professioneller Schuldnerberater tätig.


(epd Niedersachsen-Bremen/b1310/15.05.08)
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