Burkhard Guntau wird am Montag als Präsident eingeführt / Eckhart von Vietinghoff nach 24 Jahren Amtszeit verabschiedet

Nachricht 24. April 2008

In einem feierlichen Gottesdienst am Montag, dem 28. April um 11 Uhr in der Marktkirche Hannover wird Burkhard Guntau (60) als neuer Präsident des Landeskirchenamtes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers in sein Amt eingeführt.

Der bisherige Präsident, Dr. Eckhart von Vietinghoff (63), wird in diesem Gottesdienst nach 24-jähriger Amtszeit als Leiter des Landeskirchenamtes der größten deutschen Landeskirche verabschiedet. Den Gottesdienst leitet Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann. Unter den etwa 600 Gästen aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Kultur werden auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Dr. Wolfgang Huber, und der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) erwartet.

Im Februar war Guntau vom Kirchensenat der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers zum neuen Präsidenten berufen worden. Der Jurist ist 1996 in den kirchlichen Dienst eingetreten und war Leiter der Rechtsabteilung des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und 2006 Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD. Der gebürtige Hildesheimer ist seit 1991 Mitglied der Landessynode und seit 1992 Mitglied des Kirchensenates der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und dessen stellvertretender Vorsitzender.

„Mir liegt daran, dass die Reform der Landeskirche voran gebracht wird“, sagt Guntau im Blick auf sein zukünftiges Amt. Der kirchliche Bildungsauftrag, diakonische Verantwortung, Stärkung von Ehrenamt und evangelischem Profil liegen ihm ebenso am Herzen wie die Rolle der Kirche in der Gesellschaft: „Die Kirche verwirklicht ihren Auftrag an der Welt, indem sie sich aktiv an der Gestaltung des Gemeinwohls beteiligt“.

Der scheidende Präsident von Vietinghoff, der zudem zwölf Jahre Mitglied des Rates der EKD war, wünscht seinem Nachfolger „die gelassene Kraft, um die notwendigen Reformen und Entscheidungen zu fördern.“ Dazu brauche es „Humor, Durchsetzungsfähigkeit und die gute Gemeinschaft im Landeskirchenamt.“ Die Landeskirche möge weiterhin „ein Motor im Innovationsprozess hier im Lande und in der EKD bleiben.“

Hannover, 24. April 2008
Pressestelle der Landeskirche
www.Landeskirche-Hannover.de