Sozialkaufhaus erreicht hohen Bekanntheitsgrad

Nachricht 15. April 2008

Hannover (epd). Das Sozialkaufhauf "fairkauf" in Hannover hat drei Monate nach seinem Start nach eigenen Angaben bereits einen hohen Bekanntheitsgrad in der Stadt erreicht. Bei einer Straßenumfrage habe jeder zweite Passant angegeben, schon einmal von dem Kaufhaus gehört zu haben, teilten die Initiatoren und die Fachhochschule Hannover am Montag mit. Professoren der Hochschule begleiten den Aufbau von "fairkauf" aus wissenschaftlicher Sicht mit mehreren Untersuchungen.

"Das Kaufhaus ist damit auf einem guten Weg", sagte Professor Georg Disterer. Der Umfrage zufolge haben alle 220 befragten Passanten dem Konzept zugestimmt. 93 Prozent seien bereit, dem Kaufhaus selbst Möbel, Kleider oder Hausrat zu spenden. 77 Prozent wollten demnächst selbst im "fairkauf" vorbeischauen.

In dem Second-Hand-Kaufhaus in der Innenstadt können Menschen in schwierigen wirtschaftlichen Situationen und andere Interessierte auf drei Etagen gebrauchte Waren zu günstigen Preisen erwerben. Dafür haben Diakonie, Caritas und die Einrichtung "Werkheim" eine Genossenschaft gegründet. Für das Kaufhaus wurden Mitarbeiter fest angestellt, die zuvor arbeitslos waren.

(epd Niedersachsen-Bremen/b0942/14.01.08)
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