Geistliches Rüstzentrum Krelingen bekommt neuen Leiter

Nachricht 27. März 2008

Walsrode (idea). Das größte pietistische Zentrum Norddeutschlands, das Geistliche Rüstzentrum Krelingen (Walsrode), bekommt einen neuen Leiter: Pastor Martin Westerheide. Die Mitgliederversammlung des Trägervereins wählte den 54-Jährigen am 25. März zum Nachfolger von Pastor Kai-Uwe Schroeter, der das Zentrum fast vier Jahre leitete und ein Gemeindepfarramt in Osnabrück übernahm.

Westerheide, der sein neues Amt zum 1. September antreten wird, ist seit 1995 Rektor der Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf (Mittelfranken). Zuvor war er 13 Jahre Gemeindepfarrer in Extertal-Silixen bei Bielefeld. Neben seinem Pfarramt war er von 1988 bis 1992 Generalsekretär der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“. Seit 1998 ist er Mitglied im Vertrauensrat (Leitung) der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) im Diakonischen Werk der EKD.

Westerheide kennt das Rüstzentrum aus seiner Jugend. Hier begann er 1973 sein Theologiestudium, das er in Neuendettelsau, Marburg und Heidelberg fortsetzte. Von 1974 bis 1980 wirkte er in der studienbegleitenden Arbeit des Zentrums mit. Der Theologe ist seit 1979 verheiratet mit Ulrike, die ebenfalls Pfarrerin ist. Sie haben vier Kinder im Alter zwischen 20 und 28 Jahren. Westerheide wird nach dem Gründer des Rüstzentrums, Heinrich Kemner (1903-1993), Wilfried Reuter (Amtszeit 1994-2004) und Kai-Uwe Schroeter der vierte Leiter sein.

Auf dem 24 Hektar großen Gelände des 1965 gegründeten Werkes befinden sich ein theologisches Studienzentrum, ein Freizeit- und Tagungszentrum, eine Veranstaltungshalle, Betriebe, Werkstätten, eine Seniorenwohnanlage sowie eine berufliche Rehabilitation und Sucht-Nachsorge für Menschen mit psychischen Problemen. Das Werk beschäftigt rund 90 hauptamtliche Mitarbeiter. Es wird von einem gemeinnützigen Verein getragen. Aufsichtsratsvorsitzender ist Pastor Torsten Morstein (Bremen).


Copyright: Evangelische Nachrichtenagentur idea
E-Mail: idea@idea.de