Familienhilfsprojekt "wellcome" in Stade eröffnet

Nachricht 26. März 2008

Stade (epd). In Niedersachsen ist am Mittwoch in der evangelischen Familienbildungsstätte Kehdingen/Stade die 19. Zweigstelle des diakonischen Familienhilfsprojektes "wellcome" eröffnet worden. Die Anlaufstelle ergänze die Arbeit von Familienhebammen, Koordinierungszentren und Kinderschützern, sagte Familienministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU). Mit der Zweigstelle sei Projekt-Initiatorin Rose Volz-Schmidt ihrem Ziel näher gekommen, überall in Niedersachsen leicht erreichbar Hilfen für junge Familien anbieten zu können.

Fünf weitere Standorte sollen in Kürze folgen. Viele junge Mütter seien in der emotional und körperlich anstrengenden Phase nach einer Geburt auf Hilfe angewiesen, sagte die Ministerin: "Doch zahlreiche Eltern haben keine helfenden Angehörigen oder Nachbarn." Hier setze "wellcome" an. Das Netzwerk vermittele ehrenamtliche Hilfen und unterstütze junge Familien so wie sonst Großeltern, Nachbarn oder Freunde.

Das Konzept der freiwilligen Hilfsleistungen, die über Fachstellen koordiniert werden, wurde von der Hamburger Sozialpädagogin Rose Volz-Schmidt entwickelt. Es läuft mittlerweile an mehr als 50 Orten in neun Bundesländern. Träger der niedersächsischen "wellcome"-Standorte sind bislang jeweils zur Hälfte Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstellen der Diakonie und wie in Stade evangelische Familienbildungsstätten.

In der evangelischen Lebensberatung Rotenburg bei Bremen soll an diesem Freitag die 20. Zweigstelle eröffnet werden. Kurz darauf folgen weitere in Nordhorn, Uelzen, Hildesheim und Goslar. Der Begriff "wellcome" setzt sich aus den englischen Wörtern "Wellness" für Wohlfühlen und "Welcome" für Willkommen zusammen.

Internet: www.wellcome-online.de

(epd Niedersachsen-Bremen/b0746/26.03.08)
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