Pfarrer lässt Auferstehung üben

Nachricht 24. März 2008

Düsseldorf (idea). Ein Düsseldorfer Pfarrer will am Dienstag nach Ostern (25. März) mit einer ungewöhnlichen Aktion an die Auferstehung Jesu erinnern.

Unter dem Motto „Raus hier. Jedes Grab ist zu eng“ lädt der Vorsitzende der Düsseldorfer Diakonie, Thorsten Nolting, die Bürger zum „Probeliegen“ in einem Grab ein. Bei der Aktion im Hof der Düsseldorfer Bergerkirche sollen die Besucher zunächst an vorgearbeiteten Kuhlen weiter graben, bis das Grab für den eigenen Körper groß genug ist. Nachdem man sich hineingelegt hat, wird die Kuhle mit einem Brett zugedeckt. Wer dann genug habe, solle rufen: „Ich will raus hier!“ Dann werde er befreit, beschreibt Nolting die Aktion. Aus Sicht des Pfarrers hat die „Auferstehungsübung“ symbolischen Charakter: „Laut Paulus muss jeder Christ mit Jesus sterben und begraben sein, um als neuer Mensch aufzu(er)stehen.“

Bereits im vergangenen Jahr machte Nolting auf sich aufmerksam, als er Passanten zum Kirchenschlaf einlud. Dazu waren in dem Gotteshaus die Stühle durch Betten ersetzt worden. Seit 2003 wird das Kirchengebäude im Stadtzentrum als Diakoniekirche genutzt, in der immer wieder Veranstaltungen zu sozialen Themen angeboten werden.

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