Bundesweite "Woche der Brüderlichkeit"

Nachricht 04. März 2008

Düsseldorf. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat auf der Eröffnungsfeier der Woche der Brüderlichkeit zu einem toleranten Miteinader zwischen den Religionen gemahnt. Der israelische Unternehmer Stef Wertheimer erhielt in der Feierstunde die Buber-Rosenzweig-Medaille. Der Preisträger habe sich beispielhaft für ein friedliches Zusammenleben eingesetzt, sagte Schäuble. Wertheimer war 1936 vor den Nationalsozialisten mit seinen Eltern aus Baden nach Palästina geflohen.

Seit 1968 wird die Buber-Rosenzweig-Medaille an Persönlichkeiten, Initiativen oder Einrichtungen verliehen, die sich um die Verständigung ethnischer und religiöser Gruppe oder Beiträge für die christlich-jüdische Zusammenarbeit verdient gemacht haben. Die Medaille ist nach den jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig benannt.

Die Woche der Brüderlichkeit wird von den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit seit 1952 organisiert. Sie erinnert in diesem Jahr an die Gründung des Staates Israel vor 60 Jahren.

evlka-onlineredaktion /Erich Franz

Im Internet: Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit – Deutscher Koordinierungsrat