Vorreiter bei der Beratung in der Konfirmandenarbeit

Nachricht 01. März 2008

Angebot der Landeskirche Hannovers ist in Deutschland einmalig

Loccum. Ihre Beauftragungsurkunde für die Beratung in der Konfirmandenarbeit erhielten in der Evangelischen Akademie Loccum 16 Diakone und Pastoren. Ingesamt gibt es in der hannoverschen Landeskirche jetzt 23 Beraterinnen und Berater für Konfirmandenarbeit. Vor ihrer Beauftragung hatten alle eine Langzeitfortbildung absolviert, die vom Religionspädagogischen Institut (RPI) seit 1999 angeboten wird. Unter Einbeziehung von Methoden des Psychodramas, der Soziometrie und von Elementen der systemischen Beratung wurden die Hauptamtlichen auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Pastorin Ute Beyer-Henneberger und Michael Albe haben die Kurse geleitet.

Bereits nach Abschluss des ersten Ausbildungsganges im Jahre 2000 wurde die Beratung in der Konfirmandenarbeit angeboten. Es fehlte jedoch bislang eine landeskirchliche Regelung über die At und Weise der Beratung sowie eine Beauftragung durch das Landeskirchenamt.

Im Mittelpunkt der Beratung steht die Konfirmandenarbeit. Auf diesem Gebiet gebe es zahlreiche Anfragen von Gemeinden, die sich häufig bei der Konzeptentwicklung Beratung wünschen, sagte Pastorin Beyer-Henneberger. Außerdem bestehe die Möglichkeit, dass Unterrichtende Einzelberatung bekommen. Alle entsprechenden Anfragen werden zentral über das rpi Loccum weitergeleitet. Es ist aber auch möglich, die Berater vor Ort anzusprechen. Nähe Informationen sind zu erhalten über E-Mail ute.beyer-henneberger@evlka.de oder Telefon 05766/81-135.

Ein entsprechendes Beratungsangebot ist in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) einzigartig. Vom 4.-6. November 2009 ist zum Thema Konfirmandenarbeit ein bundesweiter Kongress in Loccum geplant. In dem Impulspapier der EKD wird der Konfirmandenarbeit ein hoher Stellenwert beigemessen.

Bernd Ranke