"Tag missionarischer Impulse" in Osnabrück geplant

Nachricht 14. Februar 2008

Osnabrück (epd). Die evangelisch-lutherische Kirche in Osnabrück will mit einem "Tag missionarischer Impulse" den Gemeinden Mut machen, neue Formen der Verkündigung zu suchen. Die Kirche müsse mehr als bisher auf Menschen zugehen anstatt in Selbstgenügsamkeit zu verharren, sagte Landessuperintendent Burghard Krause am Donnerstag vor Journalisten. Er wird am 23. Februar um 9 Uhr in der Marienkirche das Eingangsreferat halten unter dem Titel "Kirche blüht auf, wo..."

In 15 Workshops sollten danach Beispiele für fantasievolle Gemeindeprojekte vorgestellt werden. Dabei gehe es unter anderem um neue Ideen für den Kindergottesdienst, Gottesdienstformen für Kirchenferne oder Visionen für eine profilierte Gemeindearbeit. Der "Tag missionarischer Impulse" richte sich vor allem an Ehrenamtliche in den Gemeinden. Die Organisatoren aus dem "Arbeitskreis missionarische Kirche" im Sprengel Osnabrück rechnen nach eigenen Angaben mit etwa 300 Teilnehmern aus allen sechs Kirchenkreisen.

Der Landessuperintendent erinnerte an das Impulspapier "Kirche der Freiheit", in dem die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) Signale zum Aufbruch gegeben habe. Angesichts der Finanzknappheit und der Strukturveränderungen in der Kirche müssten die Gemeinden deutlichere Schwerpunkte setzen und sich stärker profilieren. Sie müssten in den Formen beweglich sein, statt sich an alte Strukturen zu klammern.

Internet: www.Tag-missionarischer-impulse.de

(epd Niedersachsen-Bremen/b0396/14.02.08)
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