Konstituierende Tagung der neu gewählten Landessynode

Nachricht 14. Februar 2008

Hannover. Vom 21. bis 23. Februar findet die I. und damit konstituierende Tagung der 24. Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers statt.

Der Eröffnungsgottesdienst wird am Donnerstag, dem 21. Februar um 10 Uhr in der Marktkirche Hannover gefeiert. Die Mitglieder der Landessynode werden in diesem Gottesdienst von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann in ihrem Amt verpflichtet.
Die erste öffentliche Plenarsitzung in dem Sitzungssaal der Henriettenstiftung (Marienstraße 80-90, Hannover) beginnt am Donnerstag um 18.30 Uhr. Dabei werden der Präsident bzw. die Präsidentin und das Präsidium der Landessynode gewählt.

Am Freitagmorgen gibt der noch amtierende Vorsitzende des Landessynodalausschusses (ständiges Gremium zwischen den Tagungen der Landessynode), Propst Wolf Dietrich von Nordheim, seinen Bericht. Am Freitag um 15 Uhr berichtet Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann vor den Mitgliedern der Synode. Die Plenarsitzungen der Landessynode sind öffentlich.

Tagungsplan und Berichte über die Tagung: www.evlka.de/synode/

Hannover, den 14. Februar 2008
- Pressestelle der Landeskirche -
Dr. Johannes Neukirch, Pressesprecher


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Hintergrund: Hannoversche Landessynode

Hannover (epd). Die Landessynode ist das gesetzgebende Organ der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Sie gehört zu den sechs kirchlichen Leitungsgremien. Dazu zählen außerdem die Bischöfin, der Bischofsrat mit den sechs Landessuperintendenten, das Landeskirchenamt, der Kirchensenat und der Landessynodalausschuss.

Die Synode, das Kirchenparlament, berät und beschließt die Gesetze und Haushaltspläne für die mit mehr als drei Millionen Mitgliedern größte evangelische Landeskirche in Deutschland. Ihre Amtszeit beträgt jeweils sechs Jahre. Aufgrund der Sparmaßnahmen der Landeskirche hat sich die Synode mit ihren Wahlen im vergangenen Oktober von bisher 98 auf 75 Synodale verkleinert. Die neue Synode konstituiert sich vom 21. bis 23. Februar in der Henriettenstiftung in Hannover.

Wahlberechtigt waren die rund 11.000 Kirchenvorsteher, die 1.000 Mitglieder der Kirchenkreistage sowie die 2.000 Pastorinnen und Pastoren der Landeskirche. In den insgesamt zwölf Wahlkreisen zwischen Cuxhaven und Hann. Münden wurden jeweils vier bis sechs haupt- und ehrenamtliche kirchliche Mitarbeiter gewählt.

Zu diesen 63 gewählten Synodalen kommt der Abt des Klosters Loccum, Landesbischof i.R. Horst Hirschler, hinzu. Außerdem entsendet die Theologische Fakultät der Universität Göttingen einen Lehrstuhl-Inhaber. Der Kirchensenat, ein runder Tisch aller kirchenleitenden Gremien, beruft zehn weitere Mitglieder.

Der von den Mitgliedern des Kirchenparlaments gewählte Landessynodalausschuss vertritt die Synode zwischen den in der Regel zweimal jährlich stattfindenden Tagungen. Ihm gehören vier Nicht-Theologen und drei Theologen aus der Synode an. Dieser Ausschuss berät unter anderem die anderen kirchenleitenden Organe und kontrolliert die Haushaltsführung durch das Landeskirchenamt.

Internet: www.evlka.de/synode

(epd Niedersachsen-Bremen/b0399/14.02.08)
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