Eröffnung der 15. Spendenaktion „Hoffnung für Osteuropa“ am 10. Februar in Speyer

Nachricht 09. Februar 2008

Zeitgleiche Gottesdienst-Übertragung im Deutschlandradio Stuttgart, 14. Januar 2008.

Mit einem Festgottesdienst in der Speyerer Gedächtniskirche eröffnet „Hoffnung für Osteuropa“ am Sonntag, 10. Februar 2008, die 15. deutschlandweite Aktion. Unter dem Motto „Zeichen setzen – für ein gerechtes Europa!“ rufen die evangelischen Kirchen dazu auf, auch 2008 wieder Zeichen der Solidarität und Gerechtigkeit zu setzen und Not leidende Menschen im Osten Europas mit Spenden zu unterstützen.

Insbesondere Straßenkinder und Sozialwaisen, Kinder mit Behinderungen sowie alte oder schwerkranke Menschen seien dringend auf Unterstützung angewiesen. Die gemeinsame Verantwortung für die politische und soziale Integration Europas gehöre zu den vordringlichen Aufgaben von Christinnen und Christen. Dabei gelte es, „in ganz Europa solidarische Gesellschaftskonzepte zu fördern und darum zu ringen, dass die biblische Option für die Armen und das wirtschaftlich Machbare sinnvoll aufeinander bezogen werden“, so die Vertreter der Spendenaktion in ihrem gemeinsamen Aufruf.

Der Eröffnungsgottesdienst beginnt um 10 Uhr und wird zeitgleich im Deutschlandradio übertragen. Gastgeberin ist die Evangelische Kirche der Pfalz. Die Festpredigt hält Kirchenpräsident Eberhard Cherdron. Durch die Liturgie führen Landesdiakoniepfarrer Gordon Emrich, Martin Schindehütte, Bischof für Ökumene und Auslandsarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), sowie Oberkirchenrat Michael Hübner vom Kirchenamt der EKD. Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von „Hoffnung für Osteuropa“ im Vorstand des Diakonischen Werks der EKD wird die Spendenaktion eröffnen.

In der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ haben sich 1994 die EKD, das Diakonische Werk der EKD, das Gustav-Adolf-Werk, der Martin-Luther-Bund und einige Freikirchen zusammengeschlossen, um mit Spenden beim Aufbau sozialer Strukturen und diakonischer Einrichtungen zu helfen. Seit Bestehen der Aktion wurden mehr als 17 Millionen Euro Spenden für soziale Projekte in Osteuropa eingesetzt.

Spendenkonto: Hoffnung für Osteuropa, Konto 10 111, KD-Bank Duisburg, BLZ 350 601 90

Weitere Informationen: www.hoffnung-fuer-osteuropa.