Landeskirchliche Eröffnung der Spendenaktion "Hoffnung für Osteuropa"

Nachricht 31. Januar 2008

Nienburg. Am 8. und 9. Februar 2008 findet in der Stadtkirche St. Martin in Nienburg die landeskirchliche Eröffnung der Spendenaktion "Hoffnung für Osteuropa" statt. Die Veranstaltung beginnt am Freitag um 19.30 Uhr mit dem Konzert eines orthodoxen Chores aus der Nienburger Partnerstadt Witebsk.

Am Sonnabend wird zu einem Studientag mit dem Thema "Handeln für die Zukunft der Schöpfung" eingeladen – von 10 bis 15 Uhr in Gemeindehaus und Stadtkirche. Als Referenten und Gesprächspartner werden erwartet: Stadtpfarrer Kilian Dörr aus Sibiu/Hermannstadt (Rumänien), Professor Dr. Heyo Eckel aus Göttingen, Jonathan Sievers (St. Petersburg), zwei Stipendiaten der EKD aus der Ukraine und Weißrussland sowie der frühere Auslandbischof der EKD, Rolf Koppe, der auch im Abschluss-Gottesdienst um 15.30 Uhr predigen wird.

Darüber hinaus stellen sich am Sonnabend in der Nienburger St. Martin-Kirche Osteuropainitiativen vor und präsentieren ihre Arbeit. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Interessierte sind herzlich willkommen.

Die bundesweite Spendenaktion "Hoffnung für Osteuropa" wird am Sonntag, 10. Februar, in Speyer eröffnet. Sie wurde 1994 als Antwort auf die Not der Menschen in Mittel- und Osteuropa gegründet. In der Aktion arbeiten die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Evangelischen Landeskirchen, das Diakonische Werk der EKD, die Diakonischen Werke der Landeskirchen, das Gustav-Adolf-Werk, der Martin-Luther-Bund und einige Freikirchen zusammen, um mit Spenden beim Aufbau sozialer Strukturen und diakonischer Einrichtungen zu helfen.

"Hoffnung für Osteuropa" will durch Erfahrungsaustausch und Kooperation mit kirchlichen oder zivilgesellschaftlichen Partnern "Hilfe zur Selbsthilfe" leisten. Erfolgreiche Sozialprojekte sollen als Symbole der Hoffnung wahrgenommen werden und zur Nachahmung motivieren. "Hoffnung für Osteuropa" will in Ost und West Verständnis wecken für die andersartigen Lebenssituationen und Traditionen. Internationale Begegnungen und Partnerschaften zwischen den Kirchen sollen zur Völkerverständigung beitragen und die Ökumene stärken.

Weitere Informationen sind bei der Ostkirchen- und Aussiedlerarbeit der hannoverschen Landeskirche (Tel. 0511-1241-689) zu erhalten: www.kirchliche-dienste.de/ostkirchen.aussiedler

Online-Redaktion
der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
P. Erich Franz