Wenn behinderte Kinder älter werden

Nachricht 22. Januar 2008

"offen gesagt...", die christliche Talksendung im NDR-Fernsehen

Hamburg. Während Eltern gesunder Kinder sich irgendwann aus der Ferne über ihre Enkel freuen, müssen Eltern behinderter Kinder ihre erwachsenen Söhne oder Töchter oft ihr ganzes Leben lang pflegen und betreuen. Was aber, wenn dafür die Kraft nicht mehr reicht? Dann muss oft nach 30 oder 40 Jahren in der Familie für den behinderten Sohn oder die behinderte Tochter ein neues Zuhause gefunden werden. Ein schwieriger Abschied.

Margarete Schrader ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Ihre 25-jährige Tochter Kristin hat das Down Syndrom und kann nicht richtig sprechen. Ein heißes Thema in der Familie: Soll Kristin demnächst in ein Heim für Behinderte umziehen oder zu Hause wohnen bleiben? Christa-Bärbel Hasenfuß hat diese schwere Entscheidung schon hinter sich. Ihr mehrfach behinderter 26-jähriger Sohn Phillip lebt seit einigen Jahren im Heim. Nach einer Hirnhautentzündung im Babyalter ist er auf dem geistigen Stand eines Kleinkindes stehen geblieben. Irgendwann ging die Pflege ihres tauben und auf einem Auge blinden Sohnes über die Kräfte ihrer Familie.

Margarete Schrader und Christa-Bärbel Hasenfuß sind am Sonntag 27. Januar um 14.45 Uhr im NDR-Fernsehen Gäste von Pastor Jan Dieckmann bei „offen gesagt...“, der christlichen Talksendung in der St. Pauli-Kirche in Hamburg. „Offen gesagt...“ ist die christliche Talksendung im NDR-Fernsehen und kommt aus der St. Pauli-Kirche in Hamburg. „Offen gesagt …“ wird gemeinsam verantwortet vom Katholischen Rundfunkreferat für den NDR und der Evangelischen Radio- und Fernsehkirche im NDR.

Internet: www.fernsehkirche.de