„Diakonisch auf gutem Grund“

Nachricht 17. Dezember 2007

Auswertung einer Abfrage der Zusammenarbeit von Kirchengemeinden/Kirchenkreisen und Diakonie-/Sozialstationen in der Landeskirche Hannovers

„Auf den direkten Draht kommt es an“ so das zentrale Ergebnis der vom Sozialwissenschaftlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgewerteten Abfrage der Zusammenarbeit von Kirchengemeinde/Kirchenkreisen und Diakonie-/Sozialstationen in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
Ein gutes Miteinander funktioniert nur dann, wenn sich beide Seiten hierfür immer wieder engagieren. Nur wenn Diakonie als Teil der Kirche gesehen wird und Einrichtungsdiakonie und Gemeindediakonie sich inhaltliche Impulse geben, können beide Seiten voneinander profitieren.

Unsere kirchlichen Diakonie-/Sozialstationen sind wesentlicher Teil des diakonischen Handelns unserer Kirche. Sie sind mehr als nur an abrechenbaren Leistungen orientierte Dienstleistungsbetriebe. Die Kirchengemeinden und Kirchenkreise haben durch eine gute Zusammenarbeit mit Ihrer Diakonie-/Sozialstation die Chance, die Menschen in das Gemeindeleben mit einzubeziehen, die aus Alters- oder Krankheitsgründen nicht mehr an dem gewohnten Gemeindeleben teilnehmen können, aber doch Glieder der Gemeinde sind und bleiben.

Ein Patentrezept, das von oben verordnet werden kann, gibt es nicht; doch es gibt viele Möglichkeiten, die enge Verzahnung von Kirche und Diakonie zu leben. Viele der Befragten sehen weitere Verbesserungsmöglichkeiten bei der Planung und Absprache der Kooperation zwischen Gemeinde- bzw. Kirchenkreisebene und den Stationen. Etliche kleine Bausteine guten Zusammenwirkens sind in der Studie erkennbar. Eine Präsentation soll im Frühjahr im Raum Hannover erfolgen.