Arbeitsstelle warnt vor Folgen des Klimawandels

Nachricht 13. Dezember 2007

Hannover (epd). Die Arbeitsstelle Entwicklungsbezogene Bildung der hannoverschen Landeskirche hat angesichts der Weltklima-Konferenz in Bali auf die negativen Folgen des von Menschen verursachten Klimawandels hingewiesen. Der Lebensstil in Europa verzehre immer noch zu viel Energie und belaste die Umwelt mit Schadstoffen, sagte die Leiterin der Arbeitsstelle, Cornelia Johnsdorf, am Donnerstag dem epd.

Von den zunehmenden Stürmen, Überschwemmungen und der Trockenheit werde besonders die ländliche Bevölkerung in den Entwicklungsländern betroffen sein: "Ihre Armut wird weiter zunehmen." Durch die Globalisierung seien die Konsumenten aus den Industrienationen sehr viel stärker mit den Menschen in der Dritten Welt verbunden als lange angenommen. "Die Kleidungsstücke, Blumen, Kaffee, Tee oder Schokolade, die wir kaufen, werden oft unter miserablen Bedingungen von Menschen auf der Südhalbkugel hergestellt", sagte Johnsdorf.

Die Arbeitsstelle unterstützt nach ihren Angaben haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der evangelischen Landeskirche darin, Veranstaltungen und Projekte zu entwickeln, die sich mit Fragen von Armut, Kinderarbeit, Wirtschaft und Handel sowie Auslandsverschuldung befassen. Sie ist vor kurzem in den Kreuzkirchhof 1-3 in Hannover umgezogen.

Kontakt: Telefon 0170/454 90 27,
E-Mail: Johnsdorf@kirchliche-dienste.de

(epd Niedersachsen-Bremen/b3743/13.12.07)
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