Wie Kinder sicher im Internet surfen können

Nachricht 30. November 2007

Kirchen engagieren sich: Fünf Jahre „Erfurter Netcode“

Erfurt / Hannover (idea) – Kinder sind im Internet vielen Gefahren ausgesetzt – von Pornographie bis zur Geschäftemacherei. Seit fünf Jahren bemüht sich der „Erfurter Netcode“ um Qualität bei den Internetangeboten für Kinder.

Die unter anderem mit Unterstützung der beiden großen Kirchen entstandene Initiative vergibt ein Netcode-Siegel an kindgerechte Internet-Angebote. Zu den Kriterien zählen die Transparent der Selbstdarstellung von Anbietern, die kindgerechte Gestaltung und die Vermittlung von Medienkompetenz. Das Qualitätssiegel soll Eltern, Pädagogen, und Anbietern Orientierung für den sicheren Umgang mit dem Internet geben:

Zu den 19 Web-Angeboten, die das Siegel führen dürfen, zählen neben Kinderseiten der öffentlich-rechtlichen und einiger privater Rundfunkanstalten auch Angebote der EKD, (www.kirche-entdecken.de), des Diakonisches Werks und der Aktion „Brot für die Welt“ (www.global-gang.de) sowie der zum Evangeliums-Rundfunk (Wetzlar) gehörenden Christlichen Internet-Arbeitsgemeinschaft CINA (www.joe-max.de).

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Erfurter Netcodes würdigte der Leiter des Referats „Medien und Publizistik“ der EKD, Oberkirchenrat Udo Hahn (Hannover), die Aktivitäten. „Wir brauchen Initiativen wie diese, die im Rahmen des Jugendschutzes auf qualitativ hochwertige Angebote im Internet hinweisen und diese auszeichnen.“ Der Netcode sei ein wirksames Instrument, um pädagogisch besonders wertvolle Web-Seiten zu finden. Er diene dazu, Eltern zu unterstützen, Kinder an die kompetente und eigenverantwortliche Nutzung und Gestaltung des Mediums Internet heranzuführen. „Wir wollen den Netcode auch in Zukunft in seinem Engagement fördern“, so Hahn, der zum Vorstand des Netcodes gehört.

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