15-jähriges Bestehen der Evangelischen Partnerhilfe

Nachricht 07. November 2007

EKD-Ratsvorsitzender bedankt sich bei allen Mitgliedern und Unterstützern

Hannover. Das 15-jährige Bestehen der Evangelischen Partnerhilfe nahm EKD-Ratsvorsitzender Huber zum Anlass, zu der in Hannover tagenden Mitgliederversammlung zu sprechen. Im Namen der EKD bedankte er sich ausführlich für die wichtige Arbeit der Organisation.

Etwa 2,5 Millionen Euro könnten jährlich an evangelische Partnerkirchen in Mittel- und Osteuropa vergeben werden, sagte Huber, gespendet vor allem von Pfarrerinnen und Pfarrern der Mitgliedskirchen der EKD. Dies sei nicht nur ein ermutigendes Zeichen für den europäischen Prozess des Zusammenwachsens allgemein, sondern spiele auch für die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) eine wichtige Rolle, um den Zusammenhalt zu fördern. Dies habe er atmosphärisch bei der Vollversammlung der GEKE im September 2006 in Budapest und auch bei der 3. Europäischen Ökumenischen Versammlung im September diesen Jahres in Hermannstadt deutlich spüren können.

Die Wurzeln der Evangelischen Partnerhilfe, so Huber weiter, lägen im Kirchlichen Bruderdienst und in der Aufgabe, die Schwestern und Brüder im Raum der früheren DDR zu unterstützen. Mit der Transformation in die Partnerhilfe 1992 und mit der Unterstützung der evangelischen Minderheitenkirchen in Mittel- und Osteuropa habe sie jedoch eine Aufgabe mit Zukunftspotential gefunden. Um der Bedeutung des Zusammenhalts der evangelischen Kirchen in Europa willen, bitte er die Mitarbeiterschaft von Kirche und Diakonie, in ihrer Spendenbereitschaft an dieser Stelle nicht nachzulassen.

Internet: www.ev-partnerhilfe.de/

Tineke Jarecki
evlka-Onlineredaktion