Reformationsgottesdienst aus Wittenberg in der ARD

Nachricht 23. Oktober 2007

Im Fokus: evangelische Minderheitskirchen in der Welt

Leipzig. Im Jahr 2007 feiert das Gustav-Adolf-Werk, Diasporawerk der evangelischen Kirche in Deutschland, sein 175-jähriges Bestehen mit mehr als 175 Gottesdiensten in der ganzen Bundesrepublik Deutschland, aber eben auch in Brasilien und Estland, Polen und Portugal und in vielen anderen Ländern.
Einer dieser Gottesdienste findet am
Mittwoch, dem 31. Oktober 2007 (Reformationstag), um 10 Uhr in der Stadtkirche Wittenberg statt. Der Gottesdienst wird von 10 bis 11 Uhr in der ARD übertragen.

In dem Gottesdienst predigt der Präsident des Gustav-Adolf-Werks, Dr. Wilhelm Hüffmeier, begegnen sich Martin Luther und der Schwedenkönig Gustav II. Adolf und werden Kerzen aus 43 Partnerkirchen des Gustav-Adolf-Werks angezündet:
als Dank für die seit 175 Jahren währende Hilfe und als Zeichen der Zuversicht.

Anschließend können über eine Hotline Fragen an Mitarbeiter des Gustav-Adolf-Werks und der Stadtkirchengemeinde Wittenberg gestellt werden. Die Kollekte ist für den Studien- und Stipendienfonds des Gustav-Adolf-Werks bestimmt.

Das Gustav-Adolf-Werk e.V. hilft beim Gemeindeaufbau, bei der Renovierung, beim Kauf und beim Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen, bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben in den Gemeinden, bei der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern u.a.;
Hauptarbeitsgebiete sind Europa, Lateinamerika und Nordasien;
getragen wird es von bundesweit 24 Hauptgruppen und 19 Frauengruppen;
es ist das älteste evangelische Hilfswerk in Deutschland, gegründet wurde es 1832 in Leipzig.

Internet: www.gustav-adolf-werk.de