Auf einen Blick (8.10.)

Nachricht 08. Oktober 2007

Stader Bibelgesellschaft feiert 175-jähriges Bestehen

Stade/Elbe-Weser (epd). Die Stader Bibel- und Missionsgesellschaft feiert an diesem Freitag ihr 175-jähriges Bestehen. Dazu sind nach Angaben der Organisatoren ein Gottesdienst mit Landessuperintendent Manfred Horch sowie ein Empfang und ein Vortrag zur Entwicklung der Bibel vom Buch zur elektronischen DVD geplant. Der Gottesdienst beginnt um 18.30 Uhr in der St. Wilhadi-Kirche Stade.

Die Gesellschaft wurde vor 175 Jahren von Lehrern, Bauern und Pastoren um den Stader Gymnasial-Rektor Georg Sattler (1794-1866) gegründet. Bibel und Mission sollten gemeinsam "das Reich Gottes fördern", wie es im ersten "Grundgesetz" der Gesellschaft hieß. Einen kräftigen Entwicklungsschub erlebte die Organisation 1989 mit Gründung einer Arbeitsgemeinschaft im Nordwesten, in der regionale Bibelgesellschaften aus Niedersachsen und Bremen kooperieren.

In einem kleinen Laden neben der Stader St. Cosmae-Kirche laufen die Fäden für den Bücherverkauf und für regionale Aktionen zur Verbreitung der Bibel zusammen. Das Sortiment von Geschäftsführerin Christiane Huß reicht vom Kunstdruck bis zur Heiligen Schrift auf CD-ROM. 165 Gemeinden und 32 Einzelpersonen sind derzeit Mitglied der Gesellschaft.

Internet: Stader Bibelgesellschaft

(epd Niedersachsen-Bremen/b2935/08.10.07)
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen


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Kirche im Rundfunk (ekn)

Das ekn-Thema der Woche behandelt die Lebensgeschichte einer Asphalt-Verkäuferin, die sich wie vielle ihrer KollegInnen "Asphaltcowgirl" nennt:

"Sie stehen auf den Straßen von Aurich und Wunstorf, in Bremen, Nienburg oder Leer: Die Verkäufer der sozialen Straßenzeitung Asphalt. Sie alle waren einmal obdachlos, jeder hat seine Geschichte. Birke Schoepplenberg erzählt eine davon."

Beitrag Asphalt (Audio-Datei siehe unten)

"Und wir wünschen ihr natürlich viel Glück dabei!
Mehr Lebensgeschichten von Menschen, die auf der Straße lebten und sich jetzt mit dem Verkauf des Straßenmagazins Asphalt ihren Lebensunterhalt sichern, könnt ihr in der neuen Ausgabe lesen. Zu bekommen auf den Straßen und Plätzen in vielen Städten in Niedersachsen."

Internet: www.ekn.de

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Kirchenbeiträge auf NDR 1 Radio Niedersachsen

Sonnabend, 13. Oktober
09.15 Uhr: „Noch eine Frage“ - Andreas Brauns beantwortet eine Hörerfrage (kath.): Was ist ein Hospiz und was leisten Frauen und Männer, die ehrenamtlich in einem Hospizdienst arbeiten?

Sonntag, 14. Oktober
09.15 Uhr: Das Sonntagsgespräch zu einem aktuellen Thema der Woche: „Noch eine Frage“ an Joachim Köhler, Pastor und Stiftsprediger in Loccum (ev.)

11.15 Uhr: Es muss nicht gleich das Bundesverdienstkreuz sein: In Goslar erhielten zwei Frauen und ein Mann den Niedersächsischen Hospizpreis für ihr Engagement in Pflegeheimen. Ein Zwischenruf von Andreas Brauns (kath.)

Dienstag, 16. Oktober
Zwischen 10 und 12 Uhr – „Darf ich das? Gewissensfragen im Alltag“.
Der Gewissensexperte der evangelischen Kirche, Klaus Hampe, antwortet wieder auf eine Gewissensfrage: „Meine Tochter ist verliebt. Aber ich wage nicht zu fragen, wie weit sie mit ihrem Freund schon gegangen ist. Darf ich darum als besorgte Mutter in ihrem Tagebuch lesen? (ev.)

Sonnabend, 20. Oktober
09.15 Uhr: „Noch eine Frage“ - Jan von Lingen beantwortet wieder eine Frage eines Hörers: Wie kann Jesus Gottes „Sohn“ sein, wenn es gar keinen „personhaften“ Gott gibt?

Radiokirche im NDR


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Diakonie sammelt alte Handys für Anti-Gewalt-Projekte

Hannover (epd). Mit ausrangierten Handys will die Diakonie in Hannover Projekte gegen Gewalt unter Kindern und Jugendlichen finanzieren. Bei dem Projekt "Mobil gegen Gewalt" werden alte Mobiltelefone gesammelt und an eine Recyclingfirma verkauft, teilte der evangelische Stadtkirchenverband am Montag mit. Der Erlös soll Initiativen gegen Gewalt in Kindergärten, Schulen, Freizeitheimen und auf der Straße zugute kommen.

"Angesichts zahlreicher Fälle, bei denen Kinder, Jugendliche und Randgruppen zu Opfern von Gewalt werden, sind Präventionsmaßnahmen erforderlich", hieß es. Gebrauchte Handys können in der Buchhandlung an der Marktkirche oder im Haus der Diakonie in der Burgstaße abgegeben werden. Marke, Alter und Zustand der Geräte spielten keine Rolle. Für jedes gespendete Mobiltelefon erhält die Diakonie drei Euro.

(epd Niedersachsen-Bremen/b2931/08.10.07)
Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen