Beauftragter gratuliert Muslimen zum Fastenbrechen

Nachricht 02. Oktober 2007

Hannover (epd). Der Islam-Beauftragte der hannoverschen Landeskirche, Pastor Christoph Dahling-Sander, hat den Muslimen seine Glückwünsche zum bevorstehenden Fest des Fastenbrechens übermittelt. "Als Christen und Muslime verbindet uns die Bitte nach Gottes Frieden, die Sehnsucht nach Überwindung von Gewalt und Ausgrenzung", schreibt Dahling-Sander an muslimische Verbände und Gemeinden in Niedersachsen. Mit dem Fest geht zwischen dem 11. und 13. Oktober der Fastenmonat Ramadan zu Ende. Es ist neben dem Opferfest das höchste Fest des Islam.

Zum Dialog zwischen Christen und Muslimen gebe es keine Alternative, betonte Dahling-Sander als Leiter der evangelischen Arbeitsstelle "Islam und Migration". Konflikte könnten dabei auch konstruktiv sein. So sei es ein Fortschritt, dass Christen und Muslime gemeinsam für den November ein Forum zum Thema Religionsfreiheit vorbereitet hätten.

Zum Fastenbrechen versammeln sich die Muslime in der Moschee, besuchen Verwandte und beschenken die Kinder. Zuvor haben die Gläubigen 30 Tage lang von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und Rauchen verzichtet. Der heilige Monat Ramadan gehört wie das Glaubensbekenntnis, die täglichen Gebete, die Armensteuer und die Pilgerfahrt nach Mekka zu den fünf Säulen des Islam. Er beginnt, wenn die Mondsichel nach Neumond erstmals wieder mit bloßem Auge sichtbar ist.

(epd Niedersachsen-Bremen/b2868/01.10.07)
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