250 Jugendliche beginnen Soziales Jahr

Nachricht 29. August 2007

Nachfrage bleibt hoch - Auch 20 Jugendliche aus dem Ausland dabei

In diesen Tagen beginnen knapp 250 Jugendliche ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in diakonischen Einrichtungen der Landeskirche Hannovers. Sie arbeiten nach Wunsch mit behinderten oder alten Menschen, in Krankenhäusern oder Sozialstationen, in Kindergärten, Jugendhilfeeinrichtungen oder in Mutter-Kind-Kurheimen. Die Nachfrage nach einem FSJ ist weiterhin ansteigend: Deshalb wurden für diesen Jahrgang die Plätze nochmals um 11 Prozent aufgestockt.

Auch 20 Jugendliche aus anderen europäischen Ländern können durch das Programm "FSJ - Fit für Europa" die diakonische Arbeit in Deutschland kennen lernen. Die 20 jungen Frauen, die aus Polen, Russland, der Ukraine, Bosnien, Kirgisien, Ungarn oder Tschechien kommen, arbeiten für 12 Monate in einem Altenheim, in einer Schule für körperbehinderte Kinder, in einem Multiple-Sklerose-Pflegeheim, bei der Seemannsmission in Bremerhaven oder in der Betreuung von Menschen mit Behinderung. In Seminaren werden sie auf ein Leben in Deutschland vorbereitet und besonders pädagogisch begleitet.

Die jungen Erwachsenen erhalten neben einem Taschen- und Verpflegungsgeld häufig auch eine kostenlose Unterkunft. In begleitenden Seminaren werden u.a. die Erfahrungen gemeinsam mit anderen jungen Frauen und Männern im FSJ reflektiert und Perspektiven zur Berufs- und Lebensplanung erarbeitet. Auch anerkannte Kriegsdienstverweigerer können statt Zivildienst ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.

Nähere Informationen, Erfahrungsberichte von Freiwilligen und Bewerbungsunterlagen sind unter der Internet-Adresse www.fsj-in-niedersachsen.de zu finden. Oder direkt beim Diakonischen Werk der Ev. - luth. Landeskirche Hannovers, FSJ in der Diakonie, Ebhardtstraße 3A, 30159 Hannover, Tel.: 0511 / 3604 292, E-mail: fsj@diakonie-hannovers.de.

Hannover, 29. August 2007

Pressemitteilung vom Diakonischen Werk