Landeskirchen feiern Kirchengemeinschaft mit Methodisten

Nachricht 22. August 2007

Hannover/Stuttgart (epd). Die evangelischen Landeskirchen in Deutschland erinnern im September an die seit 20 Jahren bestehende Kirchengemeinschaft mit der Evangelisch-methodistischen Kirche. Im Verständnis des Glaubens bestünden keine grundlegenden Unterschiede, erklärte die Vereinigten Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) am Mittwoch in Hannover.

Die in der VELKD und der Union Evangelischer Kirchen (UEK) zusammengeschlossenen Kirchen wollen das Jubiläum am 29. September in Stuttgart gemeinsam mit der methodistischen Freikirche mit einem Festgottesdienst begehen. An der Feier in der methodistischen Zionskirche werden die methodistische Bischöfin Rosemarie Wenner aus Frankfurt am Main, der Leitende VELKD-Bischof Johannes Friedrich aus München sowie der Vorsitzende der UEK Vollkonferenz, Bischof Ulrich Fischer aus Karlsruhe, teilnehmen.

Die "uneingeschränkte Kirchengemeinschaft" zwischen der protestantischen Freikirche und den Landeskirchen wurde am 29. September 1987 in Nürnberg proklamiert und vollzogen. Die Kirchen in der ehemaligen DDR zogen 1989 nach. Die methodistische Kirche geht auf den englischen Erweckungsprediger John Wesley (1703-1791) zurück. Sie hat in Deutschland rund 60.000 Mitglieder in 542 Gemeinden. VELKD und UEK vertreten zusammen 21 der 23 Landeskirchen innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

(epd Niedersachsen-Bremen/b2397/22.08.07)
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