Kirchenkreis Burgdorf will Hospizarbeit absichern

Nachricht 21. August 2007

Burgdorf (epd). Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Burgdorf bei Hannover plant eine Stiftung, um die Hospizarbeit vor Ort abzusichern. "Die Nachfrage nach Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden nimmt stetig zu", sagte Hospiz-Koordinatorin Manuela Fenske-Mouanga am Dienstag. Die Arbeit des Hospizdienstes mit seinen derzeit 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern finanziert sich bisher durch Spenden und kirchliche Zuschüsse sowie eine Förderung der Krankenkassen.

Eine Stiftung werde die Spendenwerbung erleichtern, sagte Fenske-Mouanga. Der Diakonieausschuss des Kirchenkreises hat den Angaben zufolge die Gründung einer Stiftung inzwischen befürwortet. Auch der scheidende Superintendent Detlef Klahr sprach sich für eine Hospizstiftung aus: "Ich bin sicher, dass die Stiftung schnell die Unterstützung aller Kommunen finden wird, denn in einer Stiftung würden größere Spenden und Zustiftungen wie Vermächtnisse für alle kommenden Zeiten wirken."

Der Kirchenkreis Burgdorf hat rund 60.000 Mitglieder in 18 Gemeinden. Superintendent Klahr wird im September Landessuperintendent des evangelischen Sprengels Ostfriesland. Informationen über die Hospizarbeit gibt Manuela Fenske-Mouanga unter der Telefonnummer 05136/897311. (Spenden: Konto 7211 bei der Stadtsparkasse Burgdorf, BLZ 251 513 71)

Internet:
Ambulanter Hospizdienst im Kirchenkreis Burgdorf

(epd Niedersachsen-Bremen/b2383/21.08.07)
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