Missionswerk ruft zu Spenden für Erdbebenopfer auf

Nachricht 17. August 2007

Hermannsburg (epd). Das evangelisch-lutherische Missionswerk in Niedersachsen hat am Freitag zu Spenden für die Erdbebenopfer in Peru aufgerufen. Bei dem Beben am Mittwochabend sind nach bisherigen Berichten rund 500 Menschen ums Leben gekommen, 1.500 wurden verletzt.

Die Zahl der Obdachlosen sei unbekannt, erklärte das Missionswerk mit Sitz in Hermannsburg. Der Zugang zu der am stärksten betroffenen Küstenprovinz Ica sei erschwert, die meisten Straßenverbindungen unterbrochen. Peru habe zu wenig Hubschrauber, um die Krisenregion zu versorgen. In der Stadt Pisco sei eine Kirche eingestürzt und 80 Prozent der Häuser eines Armenviertels zerstört worden.

Das Missionswerk hat mehrere Mitarbeiter in Peru stationiert. Partnerkirche ist die Evangelisch-lutherische Kirche in Peru (ILEP). Sie sei in ein Netz kirchlicher Hilfswerke eingebunden, das den Opfern Soforthilfe zukommen lasse, hieß es. Die Regierung hat eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Das Missionswerk bittet um Spenden auf das Konto 91 91 91, BLZ 257 500 01 der Sparkasse Celle mit dem Vermerk „Erdbeben Peru“ oder Online unter www.spenden-fuer-mission.de.

(epd Niedersachsen-Bremen/b2359/17.08.07)
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